14.09.2014, 14:00 Uhr

Einwohner: Bezirk Landeck mit leichtem Wachstum

Geringes Wachstum: Die Bevölkerung im Bezirk Landeck ist im Jahr 2013 auf 43.906 gewachsen. (Foto: Archiv)

Im Jahr 2013 ist der Bezirk Landeck um 68 Personen gewachsen. Die Wanderungsbilanz ist allerdings negativ.

BEZIRK (otko). Die Tiroler Landesstatistik hat unter dem Titel „Demographische Daten Tirol 2013“ eine Datenerhebung durchgeführt und diese kürzlich veröffentlicht. Mit Stichtag 31. Dezember 2013 leben im Bezirk Landeck 43.906 Personen. Davon sind 21.775 männlich und 22.131 weiblich. Gegenüber 2012 hat der westlichste Bezirk des Landeck ein Bevölkerungswachstum von 68 Personen zu verzeichnen. 466 neue Erdenbürger erblickten zudem im Bezirk das Licht der Welt, was einem Geburtenüberschuss von 0,2 Prozent entspricht. Zudem wurden laut den Erhebungen der Statistiker 178 Ehen geschlossen, 56 Ehen geschieden und 314 Menschen sind verstorben.
Weniger erfreulich sieht aber der Trend der letzten zehn Jahre aus. Zwischen 20013 und 2013 verlor der Bezirk 1,3 Prozent seiner Einwohner, was einem Minus von 561 Personen entspricht.
In relativen Zahlen ist die Bevölkerung in der Gemeinde Kaunertal um 4,4 Prozent geschrumpft. St. Anton am Arlberg hatte 2013 den absolut größten Bevölkerungsrückgang. Die Arlberggemeinde schrumpfte um 72 Bewohner. Negativ ist für den ganzen Bezirk Landeck ist die Wanderungsbilanz. 3.170 Menschen sind zugezogen, aber 3.262 verließen den Bezirk.

Zweitwohnsitze boomen

Spiss ist mit 126 Einwohner (2012: 131) die kleinste Gemeinde im Bezirk. Die Stadt Landeck verzeichnet 7.828 Einwohner (2012: 7.750) und führt somit das Ranking an. Interessant sind auch die Daten der Statistiker zum Anteil der Zweitwohnsitze. Der Bezirk weist mit 13,1 Prozent die höchste Zunahme an Zweitwohnsitzen in Tirol auf. Insgesamt gibt es 9.699, wovon 62 Prozent an Ausländer fallen. In Ischgl hat die Zahl um 41,7 Prozent nach oben geschnellt, was den höchsten Zuwachs in Tirol bedeutet. 2013 gab es in den Tourismushochburgen Ischgl um 521 Zweitwohnsitze und in St. Anton am Arlberg um 240 Zweitwohnsitze mehr.
Den höchsten Ausländeranteil im Bezirk hat die Gemeinde Fiss (18,7 Prozent), gefolgt von St. Anton am Arlberg (14,4 Prozent), Landeck (13,0 Prozent) und Prutz (12 Prozent). In der Stadt Landeck lebten 2013 insgesamt 1.000 Ausländer. Die kleine Gemeinde Stanz bei Landeck weißt mit 0,7 Prozent den geringsten Ausländeranteil im Bezirk und sogar einen der geringsten in ganz Tirol auf.
Die gesamte Publikation „Demographische Daten Tirol 2013“ ist unter folgender Adresse im Internet abrufbar: www.tirol.gv.at/demographische-daten
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