Wolfsberg
Bauprojekte gehen nahtlos weiter

Zwei Sonnensegel mit Flächen zwischen 150 und 200 Quadratmeter sollen in Zukunft für Beschattung am Hohen Platz sorgen.
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  • Foto: Gerhard Pulsinger
  • hochgeladen von Daniel Polsinger

Straßenbaumaßnahmen und Photovoltaik-Investitionen in Höhe von knapp 480.000 Euro beschlossen.

WOLFSBERG. Die aktuelle Gemeinderatsperiode endet mit den Wahlen am 28. Februar, aber das Bau- und Investitionsgeschehen der Gemeinde Wolfsberg geht nahtlos weiter, wie Bürgermeister Hannes Primus bei der vergangenen Sitzung des Gemeinderates betone. In der Sitzung herrschte harmonische Stimmung, alle 30 Tagesordnungspunkte mit zahlreichen Unterpunkten wurden einstimmig beschlossen. 

Straßensanierungen

Um rasch mit dringend nötigen Straßensanierungen und -Neubauten beginnen zu können, gab es grünes Licht für mehrere Einzelmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 276.000 Euro. Darunter befinden sich die Sanierungsmaßnahmen für die Prebler Straße (von Prebl bis Kreuzung Preblau um 80.000 Euro), die Verbindungsstraße Gräbern-Prebl (98.000 Euro) und der Schwarze Weg in St. Jakob (18.000 Euro). Aufschließungsstraßen werden in Hattendorf und am Wetterkreuzweg um zusammen 24.000 Euro umgesetzt. Hinzu kommen Baulose mit den Wolfsberger Stadtwerken (u.a. Reckturmweg, Schattenratten, Rikliweg und Riedweg) um 55.000 Euro. Sowohl Bürgermeister Hannes Primus als auch der zuständige Stadtrat Josef Steinkellner verwiesen darauf, dass mit der Umsetzung rasch – sobald es das Wetter zulässt – begonnen werden soll.

Photovoltaik-Installationen beauftragt

Die rasche geplante Umsetzung gilt auch für die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf Gemeindegebäuden, für die im Gemeinderat bereits die Auftragsvergabe beschlossen wurde: Errichtet werden die Anlagen auf den Dächern von allen sieben Volksschulen, auf den Gebäuden der Feuerwehren Wolfsberg, St. Margarethen, St. Stefan und St. Marein, auf der Katastrophenschutzhalle im Bauhof Wolfsberg sowie am Dach des Tierheimes. Die Gesamtkosten von 198.000 Euro werden aus Töpfen des Landes und des Bundes mit nahezu 100 Prozent gefördert.

Beschattung am Hohen Platz

Ein großer Wunsch von Veranstaltern am Hohen Platz, etwa des Kulinarik-Kultur-Marktes, ist die Beschattung bei hochsommerlichen Temperaturen. Nachdem alle betroffenen Hauseigentümer ihr Einverständnis erklärt hatten, wurde nun im Gemeinderat der Ankauf und die Installation von „Sonnensegeln“ beschlossen. Die beiden Membransegel (doppelt gekrümmte Vierpunktsegel) umspannen Flächen von 150 und 200 Quadratmeter. Die Kosten betragen 98.000 Euro. Eingerechnet Förderungen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIG) des Bundes und einer Landesförderung verbleiben der Stadtgemeinde Wolfsberg Kosten von 19.680 Euro.

Sanierung der Volksschule St. Stefan

Eines der größen Schulsanierungs-Projekte der letzten Jahre wird in St. Stefan gestartet. Die dortige Volksschule erhält eine komplette Innensanierung einschließlich neuer Einrichtung um gesamt 1,68 Millionen Euro. Der Großteil der Mittel wird aus einem Darlehen des Schulbaufonds finanziert, 598.000 Euro erhält die Stadt als KIG-Förderung. Der Baubeginn ist im Mai dieses Jahres geplant.

Zusätzliche Sicherung der Wasserversorgung

Einstimmige Zustimmung gab es vom Gemeinderat für ein Projekt der Wolfsberger Stadtwerke zur erweiterten Sicherung der Wasserversorgung Wolfsbergs. Die Schutzzone rund um den Tiefbrunnen in Ritzing wird reduziert, so dass ein örtliches Industrieunternehmen (KLH Massivholz/Offner Unternehmensgruppe) die Möglichkeit zur Betriebserweiterung erhält. Der Brunnen bleibt als Notversorgung den Wolfsberger Stadtwerken erhalten, zusätzlich geht aber im Rahmen dieser Vereinbarung eine sanierte, leistungsfähige Brunnenanlage in Kleinrojach – bisher im Privateigentum der Offner Gruppe - ins Eigentum der Stadtwerke über.

Hochwasserschutz-Projekt für Betriebsansiedlung

Zur Unterstützung der Betriebsansiedlung der steirischen Firma Anton Paar (unter anderem Spezialist für Messtechnik) am früheren Mahle-Betriebsgelände übernimmt die Stadtgemeinde Wolfsberg 85 Prozent der Kosten (begrenzt auf maximal 129.000 Euro) für den notwendigen Hochwasserschutz des Arlingbaches.

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