Philip Wieser aus Traisen
Mit Topform in die neue Saison

Philip Wieser beim Training am Dachsteingletscher.
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TRAISEN. Während in ganz Österreich viele Hobbysportler und Vereine aufgrund des Lockdowns zum Nichtstun verdonnert sind, laufen die Vorbereitungen im Spitzensport auf Hochtouren. So auch bei Philip Wieser, der seit vielen Jahren eine der ganz großen Nachwuchshoffnungen im Langlaufsport ist. Der 19-Jährige aus Traisen besucht das Nordische Ausbildungszentrum in Eisenerz und absolviert hier auch die Lehre zum Maschinenbautechniker. Neben der Ausbildung am Vormittag steht der restliche Tag ganz im Zeichen des Sports, wo er von seinen beiden Trainern Andreas Zeltzer und Florian Windbichler bestens betreut wird.

Training und Ausbildung

Hinzu kommen auch unterschiedliche Trainingskurse wie derzeit auf der Kunstschneeloipe in Obertilliach in Osttirol. „Im Gegensatz zu den Wochen im Ausbildungszentrum in Eisenerz können wir bei den Trainingskursen sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag trainieren. In Obertilliach arbeite ich derzeit auch viel an meiner Schnelligkeit und dem Sprintablauf, wo ich als guter Ausdauersportler noch so meine Schwächen habe“, präsentiert sich Philip Wieser äußerst fokussiert. Die Form dürfte jedenfalls schon sehr gut passen, wie die letzten Leistungstests in Eisenerz bestätigten. Hier konnte der Traisner nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern auch einen neuen Rekord auf der Crosslaufrunde um den Leopoldsteinersee aufstellen.

Herausfordernder Sommer

Alles andere als einfach war für den 19-Jährigen die Zeit nach dem abrupten Ende der letzten Saison aufgrund von Corona. Nach seinem starken Auftritt bei der Junioren-WM Anfang März begann eine herausfordernde Zeit für Philip Wieser. „Ich hatte zu Hause keinen Trainingspartner mehr und war somit komplett auf mich alleine gestellt. Es war schon sehr schwierig mich jeden Tag aufs Neue für das Training zu motivieren. Ich bin aber sehr dankbar, dass mich meine Eltern hier so toll unterstützt und angetrieben haben“, so Wieser. Im Sommer stürmte der Traisner auch den Großglockner und absolvierte die 13,3 Kilometer lange Strecke mit 1.265 Höhenmetern in einer tollen Zeit von 1:35:54.

Nächste Ziele im Visier

Topmotiviert blickt der Athlet des WSV Traisen bereits auf die kommende Saison, die nun im Dezember starten soll. Nach seinem 43. Platz heuer möchte Philip Wieser im nächsten Jahr den Sprung unter die Top-25 bei der Junioren-WM über 30 Kilometer schaffen. Im Europacup will der 19-Jährige konstant gute Leistungen abliefern und sich unter den Top-15 der Welt etablieren. „Ich möchte mich auch ganz herzlich bei meinen Sponsoren bedanken, die mir auch in diesem wirtschaftlich schwierigen Jahr die Treue halten. So ermöglichen es mir unter anderem Sportland NÖ, Marktgemeinde Traisen, Autohaus Schmal, Indat Rohrbach, Andis Sportshop, Fischer Entsorgung sowie Bärnstein und allin mich auch heuer wieder voll und ganz auf den Sport konzentrieren zu können“, so Wieser.

Philip Wieser beim Training am Dachsteingletscher.
In der Werkstatt wird am perfekten Material gefeilt.

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