Verkehrsprobleme endlich gelöst
Neue Kremsbrücke in Nettingsdorf für den Verkehr freigegeben
- In den Nachmittagsstunden des 7. Aprils fand die offizielle Verkehrsfreigabe der neuen Kremsbrücke im Ansfeldner Ortsteil Nettingsdorf statt.
- Foto: Land OÖ/Pollak
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Stop-and-go vor der Baustellenampel und regelmäßige Verkehrsverzögerungen prägten lange den Alltag, da die in die Jahre gekommene Kremsbrücke nur noch einspurig befahrbar war. Seit dem 7. April gegen 14 Uhr gehört dieses Problem jedoch der Vergangenheit an. Ab dem Zeitpunkt hat man die neue Kremsbrücke in Nettingsdorf offiziell für den Verkehr geöffnet – und das rund einen Monat früher als geplant. Das Infrastrukturprojekt gilt als wichtiger Impuls für mehr Sicherheit und bessere Mobilität in der Region rund um Ansfelden.
ANSFELDEN. Der Neubau der Brücke wurde notwendig, nachdem ein Gutachten bereits 2022 massive bauliche Mängel an der alten Konstruktion festgestellt hatte. Eine Sanierung wäre wirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen, weshalb man sich für einen kompletten Neubau entschied. Der Baustart erfolgte im August 2025. Dank zügiger Umsetzung konnte das Projekt nun sogar vorzeitig abgeschlossen und für den Verkehr freigegeben werden.
- Bereits vor der offiziellen Freigabe konnten Anrainer und Interessierte die neue Kremsbrücke nutzen und den Bau bestaunen.
- Foto: MeinBezirk
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Für Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner steht fest: „Mit der neuen Kremsbrücke setzen wir ein klares Zeichen für moderne und sichere Verkehrsinfrastruktur in Oberösterreich. Die vorzeitige Fertigstellung zeigt, dass effiziente Planung und konsequente Umsetzung Hand in Hand gehen können. Besonders die klare Trennung von Auto-, Rad- und Fußverkehr bringt ein deutliches Plus an Sicherheit und Qualität für alle Verkehrsteilnehmer.“
Moderne Brücke mit Fokus
auf Sicherheit und Funktionalität
Die neue Kremsbrücke wurde als moderne Bogenkonstruktion ausgeführt und misst rund 39 Meter in der Spannweite sowie gut zwölf Meter in der Breite. Neben der Fahrbahn sorgen eigene Geh- und Radwege für eine klare Trennung der Verkehrsarten und erhöhen damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Auch beim Hochwasserschutz und bei der Gestaltung entspricht die Brücke aktuellen technischen und optischen Standards.
- Bei der Brückeneröffnung vor Ort: Landesrat Günther Steinkellner, Landesrätin Michaela Langer-Weninger un BürgermesitrChristian Partoll.
- Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
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Landeshauptmann Thomas Stelzer betont anlässlich der Eröffnun: „Mit der neuen Kremsbrücke in Nettingsdorf investieren wir gezielt in Sicherheit, Lebensqualität und einen leistungsfähigen Standort Oberösterreich. Dass dieses Projekt sogar früher als geplant fertiggestellt werden konnte, zeigt: Wenn alle Partner an einem Strang ziehen, entstehen rasch spürbare Verbesserungen für die Menschen. Moderne Infrastruktur ist die Grundlage dafür, dass unser Land wirtschaftlich stark bleibt und zugleich im Alltag gut funktioniert. Genau diesen Weg gehen wir konsequent weiter.“
Nettingsdorfer Straße
neu gestaltet
Im Zuge des Projekts wurde auch die Nettingsdorfer Straße auf etwa 200 Metern Länge neu gebaut und an das bestehende Verkehrsnetz angebunden. Die neue Straßenführung ist bewusst verkehrsberuhigt gestaltet, mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h.
Insgesamt wurden rund fünf Millionen Euro in das Projekt investiert. Finanziert wurde der Neubau gemeinsam von der Stadt Ansfelden, dem Land Oberösterreich und dem Unternehmen Smurfit Westrock in Nettingsdorf. Auch nach der Verkehrsfreigabe sind noch Arbeiten notwendig. Der vollständige Abschluss des Gesamtprojekts – inklusive Abbruch der alten Brücke – ist für August 2026 vorgesehen.
- In den Nachmittagsstunden des 7. Aprils fand die offizielle Verkehrsfreigabe der neuen Kremsbrücke im Ansfeldner Ortsteil Nettingsdorf statt.
- Foto: Land OÖ/Pollak
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„Gemeinde und Industrie
ziehen an einem Strang“
Ansfeldens Bürgermeister Christian Partoll betonte bei seiner Rede zur Eröffnung der Brücke, das mit dem Neubau der Kremsbrücke in Sicherheit, Lebensqualität und wirtschaftliche Stärke vor Ort investiert: „Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie Land, Gemeinde und Industrie gemeinsam an einem Strang ziehen. Sie ist ein bedeutender Schritt für die Mobilität in unserer Stadt und erhöht die Lebensqualität für die Stadtteile Nettingsdorf und Kremsdorf nachhaltig.“
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