"Unbezahlt und unbezahlbar"

Landeshauptmann Josef Pühringer

Oberösterreich wäre ohne seine ehrenamtlich Tätigen um vieles ärmer

Fast 600.000 Landsleute sind ehrenamtlich tätig. Landeshauptmann Josef Pühringer ist überzeugt, dass ihr Engagement für Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sorgt.

BezirksRundschau: Herr Landeshauptmann Pühringer, Europa begeht heuer das Jahr der Freiwilligenarbeit. Wie wichtig sind Ehrenamt und Freiwilligenarbeit in Oberösterreich?
Josef Pühringer: Wir können in Oberösterreich Gott sei Dank auf eine sehr gute Kultur des Helfens und freiwilligen Arbeitens bauen. Jeder zweite Landesbürger bzw. Landesbürgerin, das sind fast 600.000 Menschen, ist ehrenamtlich in Vereinen oder Organisationen tätig. Mit diesem erfreulich hohen Engagement in der Freiwilligenarbeit liegt Oberösterreich im Bundesländervergleich an erster Stelle.

BezirksRundschau: Würde Oberösterreich ohne das ehrenamtliche Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger so gut funktionieren, wie es das heute tut?
Pühringer: Mit Sicherheit nicht. Ohne Ehrenamtliche wäre unser Land um vieles ärmer. Ihre Arbeit ist nicht nur unbezahlt, sondern auch unbezahlbar.

BezirksRundschau: Das Land Oberösterreich und die BezirksRundschau zeichnen außergewöhnliche Leistungen im Bereich Freiwilligenarbeit mit dem Florian-Preis aus. Wie wichtig sind Wertschätzung und Anerkennung für ehrenamtlich Tätige?
Pühringer: Nicht nur wichtig, sondern entscheidend. Denn Wertschätzung und Anerkennung ist der einzige Lohn, den sie für ihre Arbeit bekommen. Die Arbeit der vielen tausend Freiwilligen darf nicht unbedankt bleiben. Jede und jeder Einzelne, der freiwillig arbeitet, hat das Recht auf entsprechende Wertschätzung und den Dank der Öffentlichkeit. Der Florian ist daher eine wichtige Einrichtung, um ehrenamtliche Helfer vor den Vorhang zu holen. Er trägt dazu bei, dass dem Ehrenamt die Ehre nicht abhanden kommt.

BezirksRundschau: Wie kann man den vielen Ehrenamtlichen in unserem Land zusätzlich den Rücken stärken Stichwort Versicherungsschutz, Ausbildung, Anlaufstellen?
Pühringer: Hier haben wir mit dem Katastrophenschutzgesetz im Jahr 2007 einen großen Schritt nach vorne gemacht. Als Anlaufstelle, um Ehrenämter und Interessierte zusammen zu bringen, empfehle ich die Info-Homepage des Landes Oberösterreich www.boerse-ehrenamt.at.

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