Petrol Ribbon Days
Begehbares Gebärmuttermodell in Linz klärt über Unterleibskrebs auf

Das Modell im Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz ist rund fünf Meter lang, sieben Meter breit und zwei Meter hoch.  | Foto: Barmherzige Brüder Linz
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  • Das Modell im Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz ist rund fünf Meter lang, sieben Meter breit und zwei Meter hoch.
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Anlässlich der Petrol Ribbon Days am 8. und 9. Oktober – sie dienen der Aufklärung über Unterleibskrebs – hat sich das Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz ein rund 36 Quadratmeter großes begehbares Gebärmuttermodell angeschafft. Die Nachbildung ist österreichweit einzigartig. Gemeinsam mit dem Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern möchte man damit ein Zeichen für mehr Gesundheitskompetenz setzen. 

LINZ. Das Modell ist rund fünf Meter lang, sieben Meter breit und zwei Meter hoch. "Wir haben es aus Deutschland ausgeborgt", erklärt Lukas Hefler, wissenschaftlicher Leiter der Petrol Ribbon Awareness Days. Über Organmodelle.de könnten verschiedene medizinische Nachbildungen bestellt werden.

Ärztinnen und Ärzte erklären während eines Rundgangs den Aufbau des Organs und zeigen, wie sich gutartige und bösartige Erkrankungen darstellen. | Foto: Philipp Grausam
  • Ärztinnen und Ärzte erklären während eines Rundgangs den Aufbau des Organs und zeigen, wie sich gutartige und bösartige Erkrankungen darstellen.
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Früherkennung entscheidend

Hefler ist Vorstand der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz sowie am Ordensklinikum Linz. Er betonte Vorsorge und Früherkennung: "Viele gynäkologische Krebserkrankungen sind heute gut behandelbar – vorausgesetzt, sie werden früh erkannt. Unser Ziel ist es, medizinisches Wissen verständlich zu vermitteln und Frauen zu ermutigen, Warnsignale ernst zu nehmen und Vorsorgeangebote wahrzunehmen."

Aufklärung für Schulklassen 

Bei den Führungen sollen vor allem Jugendliche für das Thema "gynäkologische Krebserkrankungen" – von der Prävention, über die Früherkennung bis zur Behandlung – sensibilisiert werden. Ärztinnen und Ärzte erklären während eines Rundgangs den Aufbau des Organs und zeigen, wie sich gutartige und bösartige Erkrankungen darstellen. Ergänzt wird das durch ein Schulangebot, welches Themen wie Sexualgesundheit, HPV-Impfung, Verhütung und Vorsorge näherbringt. Am Vormittag des ersten Veranstaltungstages waren schon etwa 300 Schülerinnen und Schüler zu Besuch. 

Bei Modell-Führungen sollen vor allem Jugendliche für das Thema "gynäkologische Krebserkrankungen" – von der Prävention, über die Früherkennung bis zur Behandlung – sensibilisiert werden.  | Foto: Barmherzige Brüder Linz
  • Bei Modell-Führungen sollen vor allem Jugendliche für das Thema "gynäkologische Krebserkrankungen" – von der Prävention, über die Früherkennung bis zur Behandlung – sensibilisiert werden.
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Wechseljahre im Fokus

Das Programm am Nachmittag dürfte auch ältere Altersklassen ansprechen: Behandelt werden Themen wie Wechselbeschwerden oder Blutungen nach der Menopause, welche ein Zeichen für Gebärmutterschleimhautkrebs darstellen können. Auch über die Rolle von Übergewicht und Lebensstil möchte man mit Fachvorträgen und Expertengesprächen aufklären.

Das Modell im Krankenhaus Barmherzige Brüder Linz ist rund fünf Meter lang, sieben Meter breit und zwei Meter hoch.  | Foto: Barmherzige Brüder Linz
Bei Modell-Führungen sollen vor allem Jugendliche für das Thema "gynäkologische Krebserkrankungen" – von der Prävention, über die Früherkennung bis zur Behandlung – sensibilisiert werden.  | Foto: Barmherzige Brüder Linz
Ärztinnen und Ärzte erklären während eines Rundgangs den Aufbau des Organs und zeigen, wie sich gutartige und bösartige Erkrankungen darstellen. | Foto: Philipp Grausam
V.l.: Thomas Berger, Ärztlicher Direktor am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz; Nicole Concin, Abteilungsleiterin Klinische Abt. f. Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie, Medizinische Universität Wien & Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie; Elisabeth Manhal, Abgeordnete zum OÖ Landtag; Lukas Hefler, Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz und am Ordensklinikum Linz; Stefan Beyerlein, Ärztlicher Direktor am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern; OÄ Judith Lafleur; Stv. Abteilungsleitung Gynäkologie BHS, Leitung des Gyn.Tumorzentrums; Maria Sauer, Geschäftsführerin der OÖ Krebshilfe | Foto: Philipp Grausam
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