Land soll 1,5 Mio. Euro zahlen

Eine Anhebung der Eintrittspreise (derzeit 4 Euro) in den Linzer Frei- und Hallenbädern ist nicht geplant. Foto: Linz AG
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LINZ (jog). Die geplanten Schließungen von öffentlichen Hallenbädern in Oberösterreich sorgen für Unmut bei den Linzer AG Bädern. Die derzeit 17 Hallenbäder sollen auf acht bis neun Standorte reduziert werden. Ein Einzugsgebiet von 100.000 Menschen im Umkreis von 30 Kilometern ist Grundvoraussetzung. Schon jetzt wären 40 Prozent der Gäste der Linz AG Bäder Nicht-Linzer. Da Eintrittspreise nicht kostendeckend sind, fordert Vizebürgermeister Christian Forsterleitner eine finanzielle Abgeltung des Landes OÖ in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Das entspricht der Summe, die den Linzer Bädern durch Umland-Besucher entstehen: "Die Stadt Linz erfüllt mit ihrem Bäderangebot auch überregionale Aufgaben. Es ist das demokratische Recht des Landes Oberösterreich, entsprechende Beschlüsse zur Schließung zu fassen. Dann müssen aber jene Leistungen, die von Nicht-Linzern konsumiert werden, vom Land auch finanziell abgegolten werden." Rund 6 Millionen Euro betragen die Kosten für das Bäderangebot, dabei werden jedem Schwimmgast durchschnittlich 6 Euro pro Eintritt subventioniert. Die vier Linz AG-Hallenbäder (Biesenfeldbad, Parkbad, Hummelhofbad, Schörgenhubbad) verzeichnen rund 600.000 Eintritte, vier von zehn Gästen kommen dabei nicht aus Linz. Der Vorschlag zur Abgeltung stößt beim Land OÖ erwartungsgemäß auf keine offenen Ohren.

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