28.03.2017, 14:52 Uhr

Sport als Sozial-Projekt gegen Drogen

Sport soll den jungen Menschen helfen. (Foto: Panthermedia/Maxisports)
Die Drogenproblematik hält die Stadt weiter im Griff. Wie die StadtRundschau berichtete, entwickelt sich nun auch der Hinsenkampplatz immer mehr zu einem Hotspot. Die Polizei führt regelmäßig Razzien durch, diese Eingriffe alleine reichen aber nicht aus, es braucht auch sozialpolitische Maßnahmen. „Die zuständige Stadträtin hätte es in der Hand, langfristig gegenzusteuern“, sagt ÖVP-Klubobmann Martin Hajart. Seine Partei fordert, dass Sport als Prävention Teil der Gesamtstrategie im Kampf gegen Drogen werden soll. "Wenn der Nachwuchs einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgeht, muss die Sozialpolitik im Nachhinein auch nicht die Versäumnisse der Vergangenheit ausbaden", sagt ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Baier. "Sport ist natürlich sinnvoll, kann aber nur eine Maßnahme von vielen sein", sagt Sozialstadträtin Karin Hörzing, die betont, dass hier viele Aufgaben von Land und Bund übernommen werden. "Hier wird auch sehr gute Arbeit geleistet", so Hörzing.

Pilotprojekt in Planung
Die ÖVP fordert allerdings, dass die Stadt selber aktiver wird. "Unser Vorschlag ist ein Pilotprojekt in dem ein Verein Jugendliche mit sozialen Problemen aufnimmt", sagt Martin Hajart. Finanziert soll dies von der Stadt Linz werden. "Wir werden dafür das Gespräch mit Stadträtin Hörzing suchen", so Hajart.
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