Antreten gegen die Armut!

Christine Schlager, Bereichsleiterin Volkshilfe Pongau, LAbg. Ingrid Riezler und Karin Wind, GF-Stellvertreterin der Volkshilfe Salzburg.
  • Christine Schlager, Bereichsleiterin Volkshilfe Pongau, LAbg. Ingrid Riezler und Karin Wind, GF-Stellvertreterin der Volkshilfe Salzburg.
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Arme Menschen leben in Isolation, weil sie es sich nicht leisten können Unternehmungen zu machen. Arme Kinder müssen in der Schule zusehen, wenn Mitschüler gekaufte Jause essen. Mit der Aktion „Stop Armut“ ging die Volkshilfe Österreich vergangene Woche gegen die Armut auf die Straße.

PONGAU (jb). 1,1 Millionen Menschen gelten in Österreich als armutsgefährdet, fast 500.000 Menschen leben in akuter Armut und auch der Pongau bleibt von diesen Zahlen nicht verschont: „Als arm gelten Menschen, die weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens im Monat zur Verfügung haben, das sind ca. 780 Euro“, erklärt Salzburgs Landesfrauenvorsitzende LAbg. Ingrid Riezler, die vergangenen Dienstag mit der Volkshilfe gegen die Armut auf die Straße ging. „Im Bezirk St. Johann wurden im Dezember 2009 194 Sozialhilfeempfänger verzeichnet. Nur knapp ein Drittel der Sozialhilfe-Bezieher verfügt über kein Einkommen, alle anderen verdienen zu wenig, um davon leben zu können bzw. bekommen zu wenig Arbeitslosengeld oder Pension“, betont Riezler. Im September 2010 hat Salzburg die Mindestsicherung termingerecht eingeführt. „Der Zugang zur Hilfe wurde dadurch erleichtert und wir können im Pongau rund 15% mehr Anträge verzeichnen“, hofft Riezler, dass die Hilfe angenommen wird, bevor die Not schlimmer wird.

Armut aktiv bekämpfen
Mehr als 500 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Unterstützer der Volkshilfe Österreich setzten daher österreichweit mit über 80 Veranstaltungen und Aktionen gemeinsam ein Zeichen, informierten und verteilten Flyer und symbolische Pflaster. Nach Ingrid Riezler wurde mit der Einführung der Mindestsicherung, der Ausweitung der Wohnbeihilfe, der Senkung der Kinderbetreuungskosten usw. schon einiges zur Armutsbekämpfung getan, doch: „wer versichert mir, dass das ausbezahlte Geld wirklich den Kindern zugute kommt?“, wirft Riezler ein, „für mich wären gratis Sachleistungen wie Betreuung oder Mittagstisch weit effektiver.“

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