Tourismusverbände erhalten
Aufforderungen zur Offenlegung von Geldflüssen
- Stefan Krist Obmann-Stellvertreter im Tourismusverband (TVB) Tourismus Lungau Salzburger Land.
- Foto: pjw
- hochgeladen von Peter J. W.
Das Urteil zur Offenlegung der Finanzströme des Tourismusverbands Saalbach Hinterglemm sorgt weit über den Pinzgau hinaus für Diskussionen. TVB-Lungau-Vizeobmann Stefan Krist verweist auf die bestehenden Kontrollmechanismen und die Verantwortung gegenüber den Mitgliedsbetrieben.
LUNGAU. Der Tourismusverband (TVB) Saalbach-Hinterglemm muss laut einem Urteil des Landesverwaltungsgerichts seine Finanzströme offenlegen. Ausgelöst wurde das Verfahren durch eine Anfrage der KPÖ-Klubobfrau Natalie Hangöbl nach dem Informationsfreiheitsgesetz. Der TVB hat gegen das Urteil Revision angekündigt.
Gleichzeitig würden aber bereits bei verschiedenen Tourismusverbänden Aufforderungen zur Offenlegung von Geldflüssen einlangen, sagt Stefan Krist, Obmann-Stellvertreter des Tourismusverbands Lungau Salzburger Land. Für ihn ist das unverständlich.
- Stefan Krist Obmann-Stellvertreter im Tourismusverband (TVB) Tourismus Lungau Salzburger Land.
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„Nur den Mitgliedern verpflichte“
„Wir führen diese Debatte in einem hochsensiblen Bereich“, sagt er und verweist darauf, dass die Finanzgebarung der Verbände bereits von Generalversammlung, Prüfungs- und Rechnungsausschuss laufend kontrolliert werde. „Wir sind unseren Mitgliedern verbunden und keiner Partei verpflichtet“, sagt Krist.
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