Lungauer Reparaturcafé
Seit zehn Jahren retten Ehrenamtliche defekte Gegenstände
- Impression von einem vergangenen Reparaturcafé im Lungau. (Archivfoto) Hier versucht man gerade eine Petroleum-Lampe wieder in Schuss zu bringen.
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Zehn Jahre Lungauer Reparaturcafé: das erste fand im Mai 2016 in St. Michael im Lungau statt. Das Prinzip ist bis heute das Gleiche geblieben: Ehrenamtliche begutachten gemeinsam mit Besuchern Defektes und Kaputtes und versuchen es wieder in Schuss zu bekommen. In den Pausen gibt es Kaffee und Kuchen.
LUNGAU. Vor nunmehr fast zehn Jahren – es war am 21. Mai 2016 – fand im Rahmen der Eröffnung des Umweltzentrums in St. Michael im Lungau zum ersten Mal ein Lungauer Reparaturcafé statt. Einige der ehrenamtlichen Helferinnnen und Helfer – vom Elektrofachmann über den Allround-Bastler bis hin zur Schneiderin – sind seit der ersten Stunde dabei, andere sind zwischenzeitlich wieder ausgeschieden, und wieder andere sind frisch dazugekommen. Was sie alle eint: der Spaß und die Freude am Reparieren von unterschiedlichsten Gegenständen und Dingen.
- Schneiderin Brigitte bei einem vergangenen Reparatur-Café-Termin im Lungau. (Archivfoto)
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Treibende Kräfte waren von Anbeginn an Peter Pagitsch vom Abfallwirtschaftsverband Lungau und der Lungauer Repair-Café-Pionier Leonhard Gruber. Mit Unterstützung von Ehrenamtlichen organisieren die beiden seit zehn Jahren die jeweiligen "Lungauer Reparatur Café"-Termine – immer abwechselnd in einer anderen Gemeinde des Bezirks, aber in der Regel an einem Samstagvormittag – meistens einmal im Frühling und irgendwann einmal im Herbst. Der nächste Lungauer Reparaturcafé-Termin findet übrigens am Samstag, 25. April 2026, von neun bis zwölf Uhr, im Veranstaltungssaal des Hotel Kandolf in Tamsweg statt.
- Peter Pagitsch (li.) und Leonhard Gruber (re.) vom Reparatur-Café Lungau. (Archivfoto)
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Bei diesen Terminen begutachten die ehrenamtlichen Helfenden zunächst die von den Besucherinnen und Besucher mitgebrachten defekten Gegenstände; und gemeinsam mit den Besuchern wird dann versucht diese wieder instand zu setzen. Begutachtet werden Dinge, die die Leute selber tragen können, also zum Beispiel kleinere Haushaltsgeräte, kleinere Möbel, Kleidung und so weiter. Ob die Reparatur gelingt, kann freilich nicht versprochen werden, allerdings lag die Erfolgsquote in den letzten Jahren in etwa bei rund zwei Drittel. Die Chance auf eine erfolgreiche Reparatur ist somit sehr real.
- St. Michaels Vizebürgermeister Roland Holitzky, Anette und ihr Gatte – St. Michaels Bürgermeister – Manfred Sampl und Peter Pagitsch (GF Abfallwirtschaftsverband) bei einem früheren Repair-Café im Lungau. (Archivfoto)
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Bei den Lungauer Reparaturcafé-Terminen wird auch auf das soziale Miteinander nicht vergessen: ehrenamtliche gute Seelen kredenzen nämlich in den Reparaturpausen Kaffee und Kuchen. Der "Café"-Teil des Reparaturcafés kommt also nicht zu kurz.
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