03.10.2014, 11:14 Uhr

"Wir sind gegen die Schließung Tourismusschule Bischofshofen

Thomas Burgstaller, Leitung AMS Bischofshofen.

Einige Stimmen aus der Bevölkerung äußern sich im Bezirksblatt zur geplanten Schließung der Tourismusschule Bischofshofen.

Hintergründe lesen Sie hier!

Martin Reisenauer, Reisenauers Gastronomie: "Als Absolvent der Tourismusschule (TSS) und Gastronom in Bischofshofen halte ich es für einen sehr großen Verlust, dass die Tourismusschule Bischofshofen geschlossen wird. Jedes Jahr nehmen wir in der Reisenauers Gastronomie einige Sommerpraktikanten/Innen auf und auch während dem Schuljahr sammeln die Schüler der Tourismusschule viel Erfahrung in unseren Betrieben. Immer wieder kamen aus der Tourismusschule Bischofshofen Absolventen hervor, die dann im Pongau selbst ein Unternehmen eröffneten."

Tomas Burgstaller, Leitung AMS Bischofshofen: "Die TSS ist ein wichtiger Bestandteil für die Sicherung unserer Nachwuchs-Fachkräfte. Der Tourismus ist ein wichtiger Schwerpunkt der Pongauer Wirtschaft. In Zahlen: Durchschnittlich sind ca. 15-16% der Gesamtbschäftigten in der Beherbergung-Gastronomie beschäftigt. Zu den Spitzenmonaten im Winter sind es an die 26% alle unselbständig beschäftigten im Pongau. Der derzeit gesucht Fachkräftebedarf im Pongau für die Wintersaison 2014/2015: 320 Köche/Innen, 440 Service/Rezeptionsfachkräfte, 760 Fachkräfte und 400 zusätzlich Hilfskräfte;

Peter Hettegger, GF Hotel Edelweiß, Großarl: "Wir sind Partnerbetrieb der TSS Bischofshofen und zwei meiner Kinder haben diese Schule besucht. Ich bin daher persönlich wie auch betrieblich von der Schließung betroffen. Der Standpunkt Bischofshofen ist ob seiner geografischen Lage, wie Praxisbezogenheit zentral für unser Land. Als Tourismus-starker Bezirk kann die Schließung fatale Folgen für alle Betriebe im Pongau haben, die auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen sind. Wir wollen Versuchen, diesen Beschluss noch zu drehen.
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