1300 Schülerinnen und Schüler aus der Region stürmten das Areal des Mamuz in Mistelbach
- hochgeladen von Ilse Reitner
MISTELBACH. Das 2. Wissenschaftsfestival „Heurika findet Stadt“ fand heuer in der Weinviertler Bezirkshauptstadt Mistelbach statt.
Der altgriechische Begriff Heureka bedeutet auf Deutsch „Ich hab’s (gefunden)!“. Es ist ein freudiger Ausruf, der verwendet wird, wenn man die Lösung für ein schwieriges Problem gefunden hat oder plötzlich eine großartige Idee hat.
Mistelbach wurde zum Zentrum der Wissenschaft
Das von der Land Niederösterreich Wissenschaftsabteilung organisierte ganztägige Festival am Gelände und im Umkreis des MAMUZ Museum wie auch im Hof der Landwirtschaftlichen Fachschule stand im Zeichen der Frage, wie Wissenschaft unser Leben verbessert und wie neue Ideen die Zukunft Niederösterreichs gestalten können.
Der Leiter der Wissenschaftsvermittlung Matthias Kafka zeigte sich von der Kooperation des Landes NÖ, der Stadtgemeinde Mistelbach, des Mamuz und der landwirtschaftlichen Fachschule sehr angetan: „Die Zusammenarbeit hat wunderbar funktioniert.“
Entdecken • Ausprobieren • Mitmachen
Auf etwa 1300 Schülerinnen und Schülern, die aus der gesamten Region mit Bussen und S-Bahn anreisten, wartete ein vielfältiges Programm bei 45 interaktiven Forschungsstationen mit etwa 100 MitarbeiterInnen.
Zu Themen von Raketen, Physik, Experimentalchemie, KI, Virtual Reality, digitale Technologien, Biotechnologie, über Klima, Umwelt Astronomie, Sonnenbeobachtung und Archäologie, bis zu Textilrecycling, Wald, Wasser, Artenvielfalt, Gesundheit & Ernährung, Neurowissenschaften und vieles mehr gab es spannende Experimente wie auch spektakuläre Show-Acts.
Der Nachmittag bot viel Programm und Workshops für Erwachsene und Senioren.
Ein besonderer Höhepunkt war das hochkarätige Experten Podiumsgespräch zum Thema „Niederösterreich – ein Land schafft Wissen“ bei dem Spitzenforscherin Ass. Prof. DI Dr. Claudia Kolm von der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften,
Allergieforscher Univ.-Prof. Dr. Rudolf Valenta, Medizinische Universität Wien, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf und LH a. Dr. Erwin Pröll unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger
über zentrale Zukunftsthemen diskutieren.
Das Bernhard Wiesinger Quartett sorgte für jazzige Klänge.
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