So tickt NÖ – Das Gesundheitssystem
So fordert die Zukunft unsere Spitäler
- Das moderne Uni-Klinikum Neunkirchen.
- Foto: Santrucek
- hochgeladen von Thomas Santrucek
MeinBezirk Neunkirchen hat sich im Uni-Klinikum Neunkirchen umgehört, wie zufrieden die Patienten sind und wo die Herausforderungen der Zukunft liegen.
BEZIRK NEUNKIRCHEN. "Die Rückmeldungen der Patientinnen und Patienten und deren Angehörige werden sowohl im Universitätsklinikum Wiener Neustadt-Hochegg wie auch im Universitätsklinikum Neunkirchen sehr ernst genommen", heißt es auf MeinBezirk-Anfrage aus der Landesgesundheitsagentur.
Inputs für die Weiterentwicklung
Diese Rückmeldungen werden genutzt, um die Leistungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. "Unser Anspruch ist es, eine hochwertige, sichere und menschliche medizinische Versorgung zu gewährleisten. Eine repräsentative Aussage über die Zufriedenheit der Bevölkerung lässt sich aus den unmittelbaren Rückmeldungen allein jedoch nicht zuverlässig ableiten. Überwiegend erhalten wir an den Standorten positive Rückmeldungen von unseren Patientinnen und Patienten zu ihren Aufenthalten in unseren Kliniken. Das bestätigt auch immer wieder die durchgeführte Patientenbefragung", so Silvia Bodi, Geschäftsführerin der Landesgesundheitsagentur.
Ressourcen optimal nutzen
Zu den zentralen Herausforderungen würden der steigende medizinische und pflegerische Versorgungsbedarf zählen, die zunehmende Komplexität der Behandlungen sowie der effiziente Einsatz personeller und infrastruktureller Ressourcen.
Nicht jede medizinische Fragestellung bedingt eine Behandlung im Spital. Manche Anliegen können und sollten im niedergelassenen Bereich versorgt werden. Ziel müsse sein, die vorhandenen Ressourcen bestmöglich einzusetzen und gleichzeitig eine hochwertige Versorgung sicherzustellen.
Eine wesentliche Herausforderung für das Uni-Klinikum Neunkirchen sei das noch fehlende Primärversorgungszentrum im Bezirk Neunkirchen.
Drei Monate Wartezeit für Meniskus-OP
Die Vorlaufzeit auf Operationen hängt von der Art des Eingriffs, der medizinischen Dringlichkeit und den individuellen Voraussetzungen ab. Akut notwendige Operationen werden entsprechend ihrer Dringlichkeit durchgeführt. Bei planbaren Eingriffen erfolgt die Terminvergabe auf Grundlage der medizinischen Beurteilung und der verfügbaren OP-Kapazitäten. Ziel ist es, notwendige Behandlungen zeitgerecht zu ermöglichen und die vorhandenen Ressourcen entsprechend dem medizinischen Bedarf einzusetzen.
Die Wartezeit für Meniskusoperationen beträgt im UK Neunkirchen derzeit rund drei Monate.
Die Verweildauer im Krankenhaus hängt freilich sehr vom Eingriff ab.
"Viele Operationen können tagesklinisch oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt durchgeführt werden, während komplexere Eingriffe eine längere Betreuung erfordern. Ziel ist stets, eine medizinisch sichere Versorgung und eine bedarfsgerechte Entlassung zu gewährleisten."
Silvia Bodi, Geschäftsführung Landesgesundheitsagentur
Zusammenarbeit ist Trumpf
Die Zusammenarbeit zwischen den Klinikstandorten der Gesundheit Thermenregion wird kontinuierlich intensiviert.
Im Mittelpunkt stehen die immer stärkere Vernetzung der medizinischen Fachbereiche, der standortübergreifende Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie der gezielte Ausbau gemeinsamer Kooperationen.
- Silvia Bodi, Geschäftsführerin der Landesgesundheitsagentur.
- Foto: Philipp Monihart
- hochgeladen von Thomas Santrucek
"Das gemeinsame Ziel ist eine starke, zukunftsorientierte Gesundheitsregion, in der nicht der einzelne Standort, sondern die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sowie der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt steht."
Silvia Bodi, Geschäftsführung Landesgesundheitsagentur
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