Verhandlung am Landegericht Wiener Neustadt:
Aus Eifersucht Ex-Freundin geschlagen und Nachbarn mit Messer bedroht: Verurteilt!

Der Angeklagte (r.) vor Verhandlungsbeginn.
  • Der Angeklagte (r.) vor Verhandlungsbeginn.
  • hochgeladen von Peter Zezula

Neunkirchen. Dem gebürtigen Kosovaren (54) mit österreichischer Staatsbürgerschaft wurde vorgeworfen, dass er im Dezember 2017 in Neunkirchen aus Eifersucht seinem Nachbarn ein Messer an die Kehle gedrückt, seine Ex-Lebensgefährtin verprügelt und gegen eine Wand gestoßen haben soll. Weiters soll er sie an den Haaren durch die Wohnung des Nachbarn geschleift haben und ihr schließlich am Gang zwischen die Beine gefasst haben.

Gefährliche Drohung, Körperverletzung, Vergewaltigung

Schwere Vorwürfe, die der Angeklagte vor dem Schöffensenat am Landesgericht Wiener Neustadt (Vorsitz: Richter Gerald Grafl) zu relativieren versuchte. Teils mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten: "Sie hatte nur Socken an und ist ausgerutscht und gegen die Wand gefallen..."
Was auch er zugab: "Ich war eifersüchtig, weil ich dachte, dass der Nachbar mit meiner Ex-Freundin ein Verhältnis hatte." Was der bedrohte Nachbar (35) jedoch vehement von sich wies: "Sie ist nur eine Nachbarin."

Urteil

Der Schöffensenat entschied: Zwei Jahre Haft, davon sechs Monate unbedingt. Noch nicht rechtskräftig.

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