Goldener Igel für Ternitz

Präs. Alfred Riedl, Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl, Umweltstadträtin Daniela Mohr, Landesrat Mag. Karl Wilfing (v.l.).
  • Präs. Alfred Riedl, Stadtamtsdirektor Mag. Gernot Zottl, Umweltstadträtin Daniela Mohr, Landesrat Mag. Karl Wilfing (v.l.).
  • Foto: Gerald Lechner
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Naturnahe Grünzonen mit strukturreicher, wechselnder Vegetation mit Rückzugsmöglichkeiten und einem vielfältigen Nahrungsangebot – das ist der ideale Lebensraum für den Igel. Die Gartenstadt Ternitz hat eine Vielzahl solcher Grünzonen geschaffen. Aufgrund des Verzichts auf den Einsatz von Pestiziden, chemisch-synthetischer Düngemittel oder Torf gab's für die Stadt Ternitz nun die Auszeichnung „Goldener Igel 2016“.
 

Naturzone neu im Stadtpark

„Erst vor kurzem haben wir im Bereich des Stadtparkes eine Naturzone geschaffen, die nur zwei Mal im Jahr gemäht wird und dadurch in Verbindung mit dem Stadtpark und Herrenhauspark eine Wohlfühl-Oase geschaffen, in der sich unsere heimische Flora und Fauna weitgehend ungestört entfalten kann“, so Umweltstadträtin Daniela Mohr.
 

Nein zur Chemie

 
Der Stadt- und Gemeinderat der Stadtgemeinde Ternitz hat bereits im Juni 2015 einstimmig beschlossen, keine Unkrautvernichtungsmittel mit der chemischen Substanz Glyphosat einzusetzen. Die Beikrautbekämpfung auf versiegelten Flächen erfolgt beispielsweise vollständig ohne dem Einsatz chemischer Mittel mit einem Heißdampfgerät, bzw. mechanisch mit einer Wildkrautbürste.
 

Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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