Kulinarische Ausdünnung
Kaiserbrunn verliert Gasthaus "Am Wasserwerk"
- Dem alten Gasthaus in Kaiserbrunn droht die Abrissbirne.
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Bernd Scharfegger gab mit 28. Februar den Betrieb des Gasthauses in Kaiserbrunn auf. Die Zukunft des Standorts ist offen. Der Abbruch des alten Wirtshauses ist bereits fix.
KAISERBRUNN. Der Unternehmer aus der Prein hat wirklich alles versucht: eine Küche mit Herz, Blasmusik ... doch der Gästeschwung, der die Kassen füllt, um den Standort zu sichern, ist ausgeblieben.
- Das frühere Landgasthaus verlor Bernd Scharfegger als Pächter.
- Foto: Herbert Ziss
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"Schweren Herzens müssen wir bekanntgeben, dass wir den Betrieb des 'Am Wasserwerk' aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiterführen können", schreibt Bernd Scharfegger für das Rax Seilbahn-Team auf Facebook und wird dabei auch wehmütig.
Ein Kraftplatz mit herausfordernden Rahmenbedingungen
Scharfegger spricht im Zusammenhang mit dem Gasthof von einem "magischen Ort im Herzen des Höllentals" und verleiht seinem Bedauern Ausdruck, dass "trotz all unserer Bemühungen und der Leidenschaft, die wir in dieses Projekt gesteckt haben, ist es uns nicht gelungen, unter den herausfordernden Rahmenbedingungen langfristig ein positives wirtschaftliches Ergebnis zu erzielen".
"Im Winter kann man nicht überleben"
Speziell im Winter könne man dort nicht überleben. "An schönen Tagen im Juli und August ist in Kaiserbrunn megaviel los. Da bräuchte man auch das doppelte Personal. Aber die Monate vorher und nachher sind extrem schwierig. Und das Personal muss ja auch an den weniger schönen Tagen dort sein und wird bezahlt", so Scharfegger. Die Energiekosten und die Lohnerhöhungen hätten sich ebenfalls nachteilig auf die Fortführung des Betriebes ausgewirkt. Scharfegger: "Wir mussten die Reißleine ziehen."
- Das Gasthaus im Höllental.
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Nun ist die Stadt Wien als Eigentümer des Gasthauses am Zug.
Abbruch ist beschlossene Sache
"Da in den nächsten Jahren sehr hohe Kosten für bauliche und infrastrukturelle Instandhaltungen des Gebäudes notwendig wären, hat die Stadt Wien entschieden, dieses alte Objekt abzutragen", heißt es aus der Pressestelle der Magistratsabteilung 31.
Derzeit würden andere Möglichkeiten geprüft, um eine weiterführende Versorgung in den Folgejahren zu ermöglichen.
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