Nur, wo die Natur intakt ist, und das Klima passt, überlebt das Tier:
Tarantel-Phobie: Biologe aus Putzmannsdorf beruhigt

Die Angst vor bis zu 4 cm großen Spinnen geht um.
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  • Die Angst vor bis zu 4 cm großen Spinnen geht um.
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  • hochgeladen von Thomas Santrucek

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Berichte über eine südrussische Tarantel, die im Bezirk Baden aufgetaucht ist, lässt Arachnophobiker kreidebleich werden. Dabei besteht dafür kein Grund, wenn man den Worten des Putzmannsdorfer Biologen Herbert Schramm glauben darf.

Vom Aussterben bedroht

Der Biologe und Tierarzt räumt den Spinnen geringe Überlebenschancen in unseren Breiten ein: "Sie kann sich nur in Steppengebieten behautpen, wo die Natur noch in Ordnung ist. Die Spinne gehört zu den Wolfspinnen und kommt in den Donauauen und im Seewinkel vor." Allerdings bekam Schramm, der häufig in den Auen und im Seewinkel Tierbeobachtungen durchführt, noch nie eine südrussische Tarantel untergekommen. "Weil sie extrem selten und vom Aussterben bedroht sind", so der Putzmannsdorfer. Warme Sommer sind von Vorteil für die Spinnen. Schramm appelliert an Tierfreunde, auch bei einer Spinne wie dieser keine Überrekation an den Tag zu legen: "Nicht töten. Sie tut nichts."

Die Angst vor bis zu 4 cm großen Spinnen geht um.
Biologe Herbert Schramm: "Sie kann sich nur in Steppengebieten behautpen, wo die Natur noch in Ordnung ist."

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