Strom-Erfolg Schwarzatal
Ternitz feiert enormen Zuspruch - Hunderte nutzen günstigen Regionalstrom

Gemeinden – hier Prigglitz' Bürgermeister Karl Stranz – nehmen Batterien zurück. | Foto: Santrucek
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  • Gemeinden – hier Prigglitz' Bürgermeister Karl Stranz – nehmen Batterien zurück.
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Jubelnachricht aus dem Schwarzatal: Die Energiegemeinschaften in Ternitz sind auf Erfolgskurs. Am Anfang standen 166 "Pioniere", jetzt sind es 480.

BEZIRK NEUNKIRCHEN. Der Boom bei Erneuerbaren Energiegemeinschaften zieht sich quer durch den Bezirk Neunkirchen. Breitenau, Mönichkirchen, Höflein und Grafenbach-St. Valentin etwa schwören auf EEG. Und auch die EEG in Ternitz freut sich über enormen Zuspruch.

"Ab 1.8. '25 war die Anmeldung möglich. Wir starteten mit 166 Teilnehmern. Per 30.9.'26 haben wir 480."
Umweltstadträtin Daniela Mohr

Daniela Mohr | Foto: Santrucek

Mit ein Grund ist sicherlich der günstige Strompreis; der liegt zur Zeit nämlich bei elf Cent pro Kilowattstunde.

Stadtrat Michael Riedl, Gemeinderat Günter Daxböck, Gemeinderat Christoph Wagner, Stadträtin Daniela Mohr, Katharina Fuchs, Andreas Schwficz. | Foto: Stadtgemeinde Ternitz
  • Stadtrat Michael Riedl, Gemeinderat Günter Daxböck, Gemeinderat Christoph Wagner, Stadträtin Daniela Mohr, Katharina Fuchs, Andreas Schwficz.
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Auch Haushalte ohne eigene Photovoltaikanlage können teilnehmen und von regionalem Strom profitieren. Andreas Schwifcz, Projektleiter für die Region Niederösterreich Mitte, informierte über aktuelle Speichermöglichkeiten und deren Wirtschaftlichkeit. Ein geplantes Pilotprojekt soll künftig Echtzeitdaten nutzen, um die Mitglieder über die aktuelle Stromverfügbarkeit zu informieren. So könnten etwa das Laden eines E-Autos oder der Betrieb von Haushaltsgeräten besser auf das regionale Stromangebot abgestimmt werden.

Interessierst du dich für eine Erneuerbare Energiegemeinschaft?

Die Gefahr Batterie

Energie liefern auch Knopfzellen und Batterien. Leider kommt es immer wieder zu Bränden durch die falsche Entsorgung von Batterien, Lithium-Batterien und Akkus. Der Abfallwirtschaftsverband Neunkirchen hat ein paar Tipps, wie man diese richtig lagert und entsorgt:

  • Pole abkleben: Vor allem bei Lithium- oder Knopfzellen sollten die Pole mit Klebeband isoliert werden, um Kurzschlüsse zu verhindern.
  • Getrennt sammeln: Batterien sollten nicht gemeinsam mit anderen Metallgegenständen, Problemstoffen oder Leuchtmitteln gelagert werden.
  • Geeignete Behälter verwenden: Am besten eignen sich leere Gläser mit Schraubdeckel.

Kühl und trocken lagern

– Der Aufbewahrungsort sollte trocken sein und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
– Um die Brandgefahr gering zu halten, sollten Batterien nicht zu lange zu Hause gesammelt, sondern möglichst rasch fachgerecht entsorgt werden. Lose oder fix verbaute Batterien, – Lithium-Batterien und Akkus gehören nicht in den Restmüll.
Abgegeben werden können die Batterien in den Wertstoffzentren in Breitenau, Grottendorf, Schlöglmühl, im RHV Grüne Tonne GmbH und bei Bauhöfen bzw. Gemeindeämtern. Aber auch Supermärkte haben inzwischen Batteriesammelboxen aufgestellt.

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