Schwarzau a. Stfd./Neunkirchen
Böses Blut um ÖVP-Nationalratsmandat
- Nationalrat Thomas Elian.
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Dass Thomas Elian (ÖVP) anstelle von Lukas Kurz das frei gewordene Nationalratsmandat von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) bekommen hatte, sorgte für Spannungen.
NEUNKIRCHEN/SCHWARZAU A. STFD. Nach dem Rechtsverständnis des damaligen ÖVP-Nationalratskandidaten Lukas Kurz hätte er ein Anrecht auf das frei gewordene Mandat des Wiener Neustädters Christian Stocker gehabt.
Stattdessen fiel es an den Gemeindeparteiobmann aus Schwarzau am Steinfeld, Thomas Elian (der laut Nationalratskandidatenliste auf Platz 5 gereiht war).
Die Konsequenzen gezogen
Zwar verzichtete Kurz schriftlich auf das Mandat; stellte aber gegenüber MeinBezirk klar, dass dies unter Druck geschehen sei. Deshalb spielte der Neunkirchner auch mit dem Gedanken, dagegen vorzugehen: "Ich hätte dann aber klagen müssen. Dann wäre eventuell Elian abgelobt worden. Ich sage, wie es ist: Ich habe keinen Bock auf diese Streitigkeiten."
- Lukas Kurz war auf Platz 3 der ÖVP-Regionalliste gesetzt.
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Die Konsequenzen aus der Besetzung des Nationalratssitzes hat Kurz dennoch gezogen: "Ich bin aus der ÖVP ausgetreten. In meinen Augen ist es nicht in Ordnung, das Bündesystem über ein Bundesgesetz zu stellen."
"Die Mechanismen sind jedem einzelnen Kandidaten klar"
Seitens der Bezirks-ÖVP betrachtet man das Thema als erledigt und kann die Aufregung darum nicht nachvollziehen.
- Ins Parlament zog Thomas Elian ein. Lukas Kurz hält das nicht für gerecht.
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"Nachdem Christian Stocker Bundeskanzler wurde, ist der Nächstgereihte aus der Teilorganisation als Mandatsträger in das Parlament eingezogen. Das ist nichts anderes als bei jeder anderen Wahl auch. Punkt. Rufzeichen", so ÖVP-Landtagsabgeordneter Hermann Hauer.
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