20.10.2017, 10:59 Uhr

Roco: Gloggnitz verliert Teile der Produktion

Das bedeutet auch weniger Jobs in der Region für das Unternehmen.

Der Modelleisenbahn-Hersteller Roco steckt in einer Krise. Das wirkt sich auch auf den Standort Gloggnitz nachteilig auf.


Das
Unternehmen Roco verlegt Teile der Produktion aus Österreich. Warum dieser Schritt?
Gerhard Joiser, General Manager: Wir befinden uns in einem notwendigen Restrukturierungsprozess um unsere Kostenstruktur deutlich zu verbessern. Wir verdienen momentan kein Geld, was sich natürlich kein Unternehmen langfristig leisten kann. Um mittelfristig wieder profitabel zu werden und somit den Bestand der Unternehmensgruppe langfristig absichern zu können, ist die Modelleisenbahn Gruppe im angesprochenen Restrukturierungsprozess. Somit arbeiten wir auch an der langfristigen
Absicherung der österreichischen Standorte.

Was bedeutet das für den Standort Gloggnitz?
Die Standorte in Österreich, wie hier angesprochen, der Standort in Gloggnitz, kann durch die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen erhalten werden.

Was bedeutet das Auslagern der Produktion für den Mitarbeiterstand?
Wir werden den Standort in Vietnam weiter ausbauen und die Standorte in Europa, speziell in Osteuropa, werden vom Mitarbeiterstand rückgängig sein. Dies gilt auch für Gloggnitz.

Ist der Produktions-Standort in Österreich dennoch gesichert?
Der Standorte Gloggnitz als auch Bergheim sind wichtige Knowhow-Träger und dieser Wissen ist für unsere Unternehmensgruppe sehr wichtig und ist unersetzbar. D.h. die Standorte werden erhalten bleiben. Die Anzahl der Mitarbeiter wird sich aber mittelfristig reduzieren.
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