Wasser wird knapp
Mehr als 500 Fische bereits aus dem Darscho umgesiedelt
- Im Juni war noch ausreichend Wasser im Darscho. Heute sinkt der Wasserstand um bis zu einen Zentimeter pro Tag.
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Der niedrige Wasserstand im Darscho, einer Salzlacke im Seewinkel, gefährdet derzeit den Fischbestand. Deshalb wurden bereits 500 Schuppenkarpfen in nahegelegene Fischteiche umgesiedelt.
APETLON. Aufgrund der anhaltenden Hitze, dem fehlenden Niederschlag und dem Wind verdunstet aus dem Darscho bis zu einem Zentimeter Wasser pro Tag. Durch den sinkenden Wasserstand besteht die akute Gefahr, dass Fische sterben. Um das zu verhindern, werden seit letzter Woche größere Fische mit Netzen abgefischt und anschließend in die umliegenden Fischteiche von befreundeten Fischervereinen verlegt.
Darscho könnte erneut austrocknen
"Wir sind täglich vor Ort und wir sehen natürlich, wie das Wasser zurückgeht", erklärte Gottfried Pingitzer, Obmannstellvertreter der Urbarialgemeinde Apetlon. Obwohl derzeit genehmigt Wasser in die Salzlacke gepumpt wird, besteht laut Pingitzer weiterhin die Gefahr, dass der Darscho, wie 2022, erneut austrocknet.
- Mehr als 500 Schuppenkarpfen wurden bereits in naheliegende Fischteiche umgesiedelt.
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Die Umsiedlung soll allerdings nur eine vorübergehende Lösung sein. "Wenn sich im Herbst und Winter der Wasserstand erholt und wir im Frühjahr wieder genügend Wasser haben, dann werden wir diese Fische wieder zurückbringen", so Pingitzer.
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