Sportliches Highlight in Illmitz
Neuer Marathon verbindet Sportgenuss mit Naturerlebnis
- Sportlandesrat Heinrich Dorner, Michael Oberhauser (Team Burgenland Extrem - Organisator Neusiedler See-Marathon), Bürgermeister NR Maximilian Köllner (Illmitz), Thomas Wilken (Geschäftsführer der Vila Vita Pannonia), Dieter Moritz (Landesdirektor der Wiener Städtische Versicherung Burgenland) und Tobias Monte (Team Burgenland Extrem - Organisator Neusiedler See-Marathon)
- Foto: Sandra Koeune / MeinBezirk
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Am 27. September um 9:00 Uhr fällt in Illmitz der Startschuss für den Neusiedler-See-Marathon. Die neue Laufveranstaltung führt durch das UNESCO-Welterbe und Teile des Nationalparks Neusiedler See–Seewinkel und soll sich langfristig als sportliches Aushängeschild etablieren.
ILLMITZ. Mit dem Neusiedler-See-Marathon erweitert das Team von Burgenland Extrem sein Veranstaltungsportfolio um einen klassischen Straßenlauf. Angeboten werden eine Marathon- (42,195 Kilometer) und eine Halbmarathon-Distanz (21,0975 Kilometer). Beide Strecken wurden nach den Vorgaben der Association of International Marathons and Road Races (AIMS) offiziell vermessen. Damit können erzielte Zeiten international anerkannt und für Bestenlisten oder Qualifikationen herangezogen werden.
- Am Freitag wurde das Programm im Rahmen einer Pressekonferenz in Eisenstadt präsentiert.
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Die Veranstaltung wurde im Rahmen von einer Pressekonferenz am Freitag von Sportlandesrat Heinrich Dorner gemeinsamen mit dem Illmitzer BürgermeisterMaximilian Köllner, Dieter Moritz, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung Burgenland, Thomas Wilken, Geschäftsführer der Vila Vita Pannonia, und dem Organisationsteam von Burgenland Extrem mit Michael Oberhauser und Tobias Monte vorgestellt.
Flache Strecke verspricht schnelle Zeiten
Sportlich gilt der Kurs als vielversprechend. Die nahezu ebene Streckenführung durch den Seewinkel und soll ideale Voraussetzungen für persönliche Bestzeiten bieten. Gleichzeitig soll der Lauf aber nicht ausschließlich leistungsorientierte Athletinnen und Athleten ansprechen. Die Strecke führt durch die charakteristische Landschaft rund um den Neusiedler See und passiert unter anderem die sogenannte „Illmitzer Hölle“. Gerade die Verbindung aus Naturerlebnis und sportlicher Herausforderung sehen die Veranstalter als Alleinstellungsmerkmal.
- Gelaufen wird auch durch die Illmitzer Hölle
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„Illmitz ist im UNESCO-Welterbegebiet eine besondere Tourismusgemeinde. Die Läuferinnen und Läufer haben die einzigartige Möglichkeit, in diesem Naturraum zu laufen und den Sport wie auch die Natur zu genießen. Wichtig für mich war, dass Nachhaltigkeit in den Vordergrund gestellt, Müll vermieden und die Natur sauber gehalten wird", so der Illmitzer Bürgermeister, der selbst die halbe Distanz mitlaufen will.
Nachhaltigkeit statt Einwegbecher
Besonderes Augenmerk legen die Organisatoren auf ein nachhaltiges „Zero-Waste“ Veranstaltungskonzept. Anders als bei vielen großen Laufveranstaltungen sollen keine Einwegbecher an den Labestationen verteilt werden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält stattdessen einen faltbaren Soft-Cup, der an den Verpflegungsstellen an eigens eingerichteten Wasserzapfstellen befüllt werden kann. Damit wollen die Veranstalter tausende Plastik- und Papierbecher einsparen. Ergänzt wird das Konzept durch ein Mobilitätsangebot mit Bahn, Shuttlebussen sowie den Fähren über den Neusiedler See. Müllvermeidung und kurze Transportwege sollen den ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung reduzieren.
„Wir wollen nicht warten, bis Einwegprodukte verboten werden, sondern zeigen, dass es auch anders funktioniert“, erklärte Oberhauser bei der Präsentation. Nach der Veranstaltung sollen eigene Teams die Strecke zusätzlich von liegen gebliebenem Müll befreien.
Region setzt auf Sporttourismus
Auch wirtschaftlich versprechen sich Gemeinde und Tourismusbetriebe Impulse. Die Organisatoren arbeiten mit regionalen Partnern aus Gastronomie und Hotellerie zusammen. Bürgermeister Maximilian Köllner sieht in der Veranstaltung die Chance, neue Zielgruppen nach Illmitz zu bringen und den Naturraum auf sportliche Weise erlebbar zu machen.
Nachfrage steigt
Obwohl die Premiere erst im September stattfindet, zeichnet sich bereits reges Interesse ab. Ursprünglich rechneten die Veranstalter mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mittlerweile liegen nach eigenen Angaben bereits rund 500 Anmeldungen vor, langfristig werden zwischen 800 und 1.000 Starterinnen und Starter angestrebt. Vorerst konzentriert sich das Organisationsteam bewusst auf Marathon und Halbmarathon. Sollten sich die Bewerbe etablieren, könnten in den kommenden Jahren weitere Formate wie Kinderläufe, Business-Runs oder Bewerbe für sportliche Geher folgen.
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