Gezielte Weiterentwicklung
SOB Frauenkirchen wird eigenständig, Schmid übernimmt Leitung
- Bei der Abschlussfeier der SOB Frauenkirchen erhielten die Absolvent:innen der 2ABF ihre Fachabschlusszeugnisse.
- Foto: SOB Frauenkirchen
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Hannes Schmid übernimmt die Leitung der Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) Frauenkirchen und setzt auf eine praxisnahe Weiterentwicklung des Standorts. Im Fokus stehen die Stärkung der Ausbildungszweige Altenarbeit und Behindertenarbeit sowie eine engere Zusammenarbeit mit regionalen Partnern. Für den Ausbildungsstart im September sind noch Anmeldungen möglich.
FRAUENKIRCHEN. Mit der Eigenständigkeit der Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) Frauenkirchen übernimmt Hannes Schmid die Leitung des Standorts. Schmid begleitet die Schule bereits seit 2017 als Standortleiter und sieht in der neuen Struktur Chancen für kürzere Entscheidungswege und eine gezielte Weiterentwicklung. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit der Betrauung als Schulleiter entgegengebracht wird. Die SOB Frauenkirchen ist mir mit ihren Schüler, dem Kollegium und den Partnerorganisationen in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen“, sagt Schmid.
- Die „weiße Fahne“ symbolisiert dabei den erfolgreichen Abschluss aller Schülerinnen und Schüler.
- Foto: SOB Frauenkirchen
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Schmid selbst verfügt über langjährige Erfahrung im Bildungsbereich. Seine Laufbahn begann 2008 als Lehrer an der HAK/HAS Frauenkirchen. Seit 2017 ist er an der SOB Frauenkirchen tätig, 2018 übernahm er zusätzlich die Leitung der HAK/HAS Frauenkirchen. Zudem ist Schmid Sprecher der Direktoren der burgenländischen Handelsakademien und Handelsschulen.
Fokus auf Sozial- und Pflegeberufe
In den kommenden Jahren möchte Schmid die Ausbildungszweige Altenarbeit und Behindertenarbeit weiter stärken und die Schule als praxisnahe Ausbildungsstätte für Sozialbetreuungsberufe weiterentwickeln. Ein Ziel ist auch, das Diplomjahr künftig in berufsbegleitender Form anzubieten. „Die SOB Frauenkirchen soll weiterhin eine verlässliche, praxisnahe und zugleich flexible Ausbildungsstätte für Sozialbetreuungsberufe bleiben“, betont Schmid.
Eine zentrale Herausforderung sieht der Direktor darin, hohe Ausbildungsstandards mit individueller Begleitung zu verbinden. Die zweijährige Ausbildung sei für viele Studierende eine große Herausforderung, da sie häufig mit Familie, Beruf und weiteren Verpflichtungen vereinbart werden müsse. „Hier braucht es klare Anforderungen, aber ebenso Verständnis, persönliche Begleitung und ein offenes Ohr“, so Schmid.
Starke Verbindung zur Region
Als besondere Stärke der SOB Frauenkirchen nennt der Direktor die familiäre Atmosphäre und die enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Durch regelmäßige Theorie- und Praxisphasen seien die Studierenden eng mit ihrem späteren Berufsfeld verbunden. „Wir bilden Menschen aus der Region für die Region aus, die hier auch unmittelbar ihren Arbeitsplatz finden. Das ist für mich eine echte Bildungs-Wertschöpfung“, erklärt Schmid. In Zukunft setzt Schmid auf eine weitere Vernetzung mit Pflege- und Betreuungseinrichtungen sowie auf neue Projekte im Bereich der Behindertenarbeit. Auch die Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Sonderschule am gemeinsamen Standort soll weiter genutzt werden.
Anmeldungen bis 14. August
Für den Ausbildungsstart im September sind noch Anmeldungen möglich. Der nächste Aufnahmetermin findet am 14. August 2026 statt. Die Ausbildung an der SOB Pinkafeld/Güssing/Frauenkirchen wird durch das Pflegestipendium des AMS beziehungsweise die Ausbildungsprämie des Landes Burgenland unterstützt. Weitere Informationen und die Anmeldung sind unter www.bis-pinkafeld.at verfügbar.
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