Biodiversität vor Ort
Warum das „Apetlon blüht auf“-Projekt die Artenvielfalt stärkt
- Mit regionalen Wildblumen, Kräutern und Stauden entstehen in Apetlon neue Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und zahlreiche weitere Insekten.
- Foto: pexels / Susanne Jutzeler, suju-foto
- hochgeladen von Sandra Koeune
Mit dem Projekt „Apetlon blüht auf“ setzt die Nationalparkgemeinde auf naturnahe Blühflächen und eine klimafitte Grünraumgestaltung. Ziel ist es, die Biodiversität zu fördern und gleichzeitig die Pflege öffentlicher Grünflächen nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten.
APETLON. Im Rahmen des Projekts werden regionale Wildblumen, Stauden und Sträucher auf ausgewählten Flächen im Ortsgebiet angepflanzt. Die artenreichen Blühflächen schaffen wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten und stärken zugleich den Charakter Apetlons als Nationalparkgemeinde. Im Rahmen des Projekts werden regionale Wildblumen, Stauden und Sträucher auf ausgewählten Flächen im Ortsgebiet angepflanzt. Die artenreichen Blühflächen schaffen wertvolle Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten und stärken zugleich den Charakter Apetlons als Nationalparkgemeinde.
Wertvoller Lebensraum
Ein Teil des Projekts betrifft die Mahdumstellung beim Spielplatz Triftgasse. Dort werden die Grünflächen seit heuer seltener gemäht, zudem wird das Mähgut abtransportiert. Dadurch können sich artenreiche Wiesen entwickeln und langfristig erhalten bleiben.Das Areal liegt an der historischen Viehtrift und beherbergt einen für den Seewinkel typischen pannonischen Vielscherrasen, einen heute selten gewordenen und kulturhistorisch bedeutsamen Lebensraum. Seine Entstehung ist eng mit der traditionellen Weidewirtschaft verbunden. Charakteristisch sind trockenheitsresistente Kräuter und Stauden, die in heißen Sommern braun werden und im Herbst wieder austreiben. Die vielfältige Pflanzenwelt bietet zahlreichen Insekten und Vögeln Nahrung und Lebensraum und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.
- Gleichzeitig möchte das Projekt zeigen, wie sich trockenheitsverträgliche, regionale Pflanzenarten auch für naturnahe Gärten nutzen lassen.
- Foto: pexels / Joerg Hartmann
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Darüber hinaus dienen die Flächen als Anschauungsobjekte für die Naturvermittlung. Gemeinsam mit Lehrkräften und dem Team des Nationalparks sollen Kinder und Jugendliche die Bedeutung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt kennenlernen. Das Projekt zählt zu den bundesweit ausgewählten Initiativen der Aktion „Blühende Gemeinden“ von Blühendes Österreich. Auf rund einem halben Hektar werden bisher artenarme Grünflächen schrittweise in blütenreiche Lebensräume umgewandelt – ein Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel.
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