Auf der sicheren Seite
Wenn das eigene Haus auf "Urlaub" ist
- Mit ein paar Tipps und Tricks bleibt auch ihr Eigenheim "urlaubsfit".
- Foto: pixabay
- hochgeladen von Sandra Schütz
Damit nach dem Urlaub keine bösen Überraschungen in den eigenen vier Wänden lauern, gilt es die ein oder andere Vorkehrung zu treffen, schließlich will niemand beim Öffnen der Haustüre im Wasser stehen. Und wenn Einbrecher Ihre Abwesenheit zum "Ausräumen" genützt haben, dann können Sie sich zwar neu einrichten, es kostet dennoch viel Ärger, Mühe und Geld. Mit ein paar Tricks bleiben Sie aber auf der sicheren Seite.
NÖ. Sie fahren demnächst auf Urlaub und möchten ihr Haus oder ihre Wohnung "reisefit" machen? Kein Problem, mit ein paar Schritten können Sie beruhigt ihre Tage fern der Heimat genießen.
Den Stecker ziehen
Wer wegfährt muss zusperren können. Vergewissern Sie sich also schon im Vorhinein, dass alle Fenster, Türen und Dachluken intakt sind und sich verschließen lassen. Elektronischen Geräten sollte man am besten den Stecker ziehen. Das spart nicht nur Strom, sondern kann auch helfen, Brände zu vermeiden.
Vor der Abreise die Heizung im Winter auf eine energiesparende Temperatur einstellen, um Frostschäden zu vermeiden. Im Sommer sollte man jedoch die Klimaanlage abschalten – ein leeres Haus, eine leere Wohnung muss man nicht kühlen.
- Hauptwasserhahn vor dem Urlaub abdrehen, das verhindert Wasserschäden.
- Foto: pixabay
- hochgeladen von Sandra Schütz
Wer dann noch den Hauptwasserhahn zudreht, kann Wasserschäden, etwa durch undichte Stellen, vermeiden. Bei längerer Abwesenheit sollte man, vor allem im Winter, die Wasserleitungen im Freibereich entleeren, um Frostschäden zu vermeiden.
Wer eine Alarmanlage hat, stellt diese "scharf". Und wer sich gut mit seinen Nachbarn versteht, informiert diese über die Abwesenheit und stattet sie mit Kontaktdaten für den Notfall aus.
Zu guter Letzt wirf man den angefangenen Müllsack noch in die Tonne, um unangenehme Gerüche oder Schädlingsbefall zu verhindern.
Kontrolle ist besser
Der Urlaub ist vorbei, sie sind wieder zu Hause: inspizieren Sie ihr Haus oder ihre Wohnung. Zeigen sich mögliche Schäden oder Einbruchsspuren? Achten Sie auf Wasserschäden, Schimmel oder Schädlingsbefall.
Alle vor dem Urlaub abgestellten Geräte wieder anstecken und einschalten, Heizung und Klimaanlage auf normale Betriebsbedingungen einstellen. Natürlich sollte auch der Hauptwasserhahn wieder geöffnet werden, sonst sitzt man auf dem Trockenen. Spülen Sie die Wasserleitungen durch – vor allem nach langer Abwesenheit.
Öffnen Sie Fenster und Türen, um die abgestandene Luft raus und die frische wieder reinzulassen. Und wer einen Garten hat, macht einen kleinen Rundgang, um nach dem Rechten zu sehen.
- Wasserleitungen bei längerer Abwesenheit im Winter entleeren, um Frostschäden vorzubeugen.
- Foto: pixabay
- hochgeladen von Sandra Schütz
Vom Meister zum Manager
Was einst der Hausmeister war, ist heute der Facility-Manager. Der Name ist neu, die Aufgaben sind es nicht. So wird etwa das Stiegenhaus geputzt, der Rasen gemäht, die Hecke geschnitten, im Winter der Gehsteig von Schnee und Eis geräumt und vieles mehr. Den klassischen Hausmeister von früher findet man jedoch immer weniger, heute greifen viele Hausverwaltungen oder Eigentümergemeinschaften auf den Dienst von Hausbetreuungsfirmen zurück.
Feuer und Flamme
Um sich am eigenen Kamin nicht die Finger zu verbrennen, will auch dieser regelmäßig gewartet werden. Schließlich wechselt man einen Ofen nicht alle Tage aus, sorgfältige Pflege und Instandhaltung ist also das Um und Auf.
Das wohlig-warme Feuer kann nämlich nicht nur entspannte Stunden bescheren, sondern auch zur Gefahr werden. Ein Ofen benötigt zum Brennen permanent Frischluft. Je länger er läuft, desto mehr Luft saugt er ab – so entsteht Unterdruck. Da sich Luft einen energetischen Ausgleich sucht, kehrt der Kamin seine Strömungsausrichtung um. Luftmangel entsteht und kann zur Bildung von Kohlenmonoxid führen. Das Gas sieht, riecht und schmeckt man nicht .Es ist beim Einatmen jedoch lebensgefährlich.
- Regelmäßige Kaminwartungen verlängern die Lebensdauern des Gerätes und machen es sicher.
- Foto: pixabay
- hochgeladen von Sandra Schütz
Umso wichtiger ist das Einhalten der gesetzlich vorgeschriebenen Kehrtermine. Um einen Kaminbrand zu vermeiden, werden eventuelle Ablagerungen vom Rauchfangkehrer fachgerecht abgeschlagen. Auch die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage kann einem potenziellen Kamin- oder Schornsteinbrand vorbeugen.
Das könnte Dich auch interessieren:
Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.