Mobilität in NÖ
Welche Zukunft der Schienenverkehr in St. Pölten hat
- In St. Pölten wurde über Investitionen, steigende Fahrgastzahlen und die Mobilität der Zukunft diskutiert.
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Bahn, Bus und Zukunftsfragen: In St. Pölten wurde über Investitionen, Fahrgastzahlen und die Mobilität von morgen diskutiert.
NÖ. Der Schienenverkehr in Österreich stand im Mittelpunkt der diesjährigen Sommertagung des Fachverbandes der Schienenbahnen der Wirtschaftskammer Österreich, die auf Einladung der NÖVOG und der Niederösterreich Bahnen GmbH in St. Pölten stattfand. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Eisenbahnbranche diskutierten aktuelle Herausforderungen sowie Zukunftsfragen der Mobilität.
Zukunft der Bahnfinanzierung in Diskussion
Fachverbands-Obmann Günter Neumann betonte dabei die Bedeutung regionaler Bahnen und verlässlicher Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Verkehrsentwicklung. "Regionale Bahnen, integrierte Mobilitätsangebote und verlässliche Rahmenbedingungen sind zentrale Hebel für eine zukunftsfitte, klimafreundliche Mobilität", so Neumann. Gleichzeitig verwies er auf komplexe Aufgaben wie Finanzierung, Regulierung und Fachkräftemangel.
- Die Finanzierung des Schienenverkehrs wird diskutiert.
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Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf der künftigen Finanzierung der Schieneninfrastruktur sowie dem aktuellen Investitionsprogramm 2026–2031. Dieses werde derzeit im Hinblick auf Planungssicherheit und Projektumsetzung bewertet, so Neumann. Entscheidend seien langfristige Finanzierungsperspektiven und stabile Rahmenbedingungen für Infrastrukturprojekte. Auch Fragen des Wettbewerbs im europäischen Schienenpersonenverkehr wurden diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei unterschiedliche Modelle der Vergabe von Verkehrsleistungen. Der Fachverband sprach sich erneut für Wahlfreiheit bei der Vergabe aus und betonte die Bedeutung regionaler Entscheidungsspielräume.
Öffis als echte Alternative zum Auto
Zudem wurden innovative Mobilitätslösungen wie der Obus als Ergänzung zum Schienenverkehr präsentiert. Besonders in städtischen und wachsenden Regionen seien integrierte Verkehrskonzepte aus Bahn und weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln entscheidend, um attraktive Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen.Laut Fachverband steigen die Fahrgastzahlen im Bahnverkehr seit Jahren deutlich an. Zwischen 2010 und 2025 wuchs das Fahrgastaufkommen von rund 242 Millionen auf etwa 350 Millionen jährlich. Gleichzeitig sieht die Branche die Finanzierung nicht im gleichen Ausmaß mitwachsen.
- Das Ziel der Öffis muss es sein, sich als echte Alternative zu dem Straßenverkehr zu präsentieren.
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Abschließend wurde betont, dass die Schiene eine zentrale Rolle für Klimaziele, regionale Entwicklung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit spiele. Gefordert werden daher klare politische Signale für mehr Investitionen und langfristige Planungssicherheit im Bahnsektor.
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