OÖ atmet durch
Corona-Ausgangsbeschränkung steigert Luftqualität

Landesrat Stefan Kaineder (Die Grünen OÖ)
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Messstationen in Linz und Enns zeigen enorme Besserung der Luftqualität. Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen gegen die Corona-Verbreitung gehen die Stickstoffdioxid (NO2)-Werte in Oberösterreich zurück.

OÖ. Für gewöhnlich bewegt sich der NO2-Gehalt der Luft bei den Messstationen Linz-Römerberg und Enns-Kristein jeweils relativ knapp unter dem EU-Richtwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter  – Überschreitungen sind keine Seltenheit. Beiderorts war die NO2-Belastung am vergangenen Sonntag, dem 22. März, stark abgesunken. Am Römerbergtunnel auf rund 15 Prozent, in Enns gar auf etwa ein Zehntel des Normalwerts.

„Reduktion beweist Disziplin“

Die Reduktion der Schadstoffbelastung sei vorwiegend auf das geringere Verkehrsaufkommen zurückzuführen: „Das beweist auch in diesem Punkt, die große Disziplin und Solidarität der Menschen“, spielt Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder auf die Einhaltung der Corona-bedingten Ausgangsbeschränkung an.

Weniger Rückgang bei Lkw

Auch Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner bestätigt den starken Rückgang beim Pkw-Verkehr: So seien an Werktagen derzeit etwa halb so viele Autos unterwegs wie sonst, am vergangenen Wochenende gar um 60 bis 70 Prozent weniger. Bei den Lkw fällt die Reduktion mit 10 bis 30 Prozent geringer aus. Das sei allerdings aufgrund ihrer Bedeutung für die Grundversorgung nachvollziehbar, so Steinkellner.

„Werden Lehren ziehen“

Erste Priorität habe jetzt, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und „alles zu tun, damit die Unternehmen gut über die Krise kommen und die Arbeitsplätze erhalten bleiben“, so Landesrat Kaineder – „Aber selbstverständlich werden wir in der Folge auch Lehren aus dieser Ausnahmesituation ziehen und nachhaltige Maßnahmen in Richtung Verbesserung der Luftqualität erarbeiten.“

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