Industriellenvereinigung OÖ
Künstliche Intelligenz ist die neue Revolution

IV OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch, Leiter der Konzernforschung voestalpine AG Franz Michael Androsch, Michael Affenzeller (FH OÖ) und Bernhard Niedermayer (Catalysts).
  • IV OÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch, Leiter der Konzernforschung voestalpine AG Franz Michael Androsch, Michael Affenzeller (FH OÖ) und Bernhard Niedermayer (Catalysts).
  • Foto: IV OÖ
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OÖ. Die Industriellenvereinigung OÖ (IV) ist überzeugt, dass die künstliche Intelligenz (KI) die Wirtschaft nachhaltig verändern wird. Außerdem soll sie in allen wesentlichen Unternehmensbereichen Anwendung finden. „Oberösterreichs Industrie ist in der Digitalisierung gut aufgestellt und könnte durch KI-Technologien einen neuen Wettbewerbsvorteil erarbeiten“, betont IVOÖ-Geschäftsführer Joachim Haindl-Grutsch.

Industrie 4.0

Der Leiter der voestalpine-Konzernforschung Franz Michael Androsch berichtete, dass sich in ihrem Unternehmen eine Gruppe von Forschern und Wissenschaftlern mit dem Themenfeld Industrie 4.0 beschäftige. Der Einsatz von KI-Systemen biete klare Vorteile, indem monatelange Lernphasen von Mitarbeitern überflüssig würden und die Fehleridentifikationsrate massiv erhöht würde. KI-Experte Bernhard Niedermayer von der Catalysts GmbH zum Thema: „Wenn es sich nur bei der Erfindung des Verbrennungsmotors und des elektrischen Stromes um echte Revolutionen handelte, dann kann die Künstliche Intelligenz in ihren Folgen als die neue Elektrizität gesehen werden.“ Auch wenn Niedermayer bei den Datenriesen wie Google oder Amazon mehr Geld für die besten Köpfe der IT sieht, ist Österreich aus seiner Sicht in Sachen KI gut aufgestellt: „Ein Forschungsteam besteht nicht nur aus einem führenden Kopf, sondern immer aus mehreren, interdisziplinär agierenden Menschen.“ Sämtliche Ängste, KI werde den Menschen die Arbeit wegnehmen, seien unbegründet, darin sind sich die Experten einig.

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