Corona OÖ
Landespolitik begrüßt schrittweises Öffnen der Geschäfte

Ab 14. April werden Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe schrittweise geöffnet (Symbolbild).
  • Ab 14. April werden Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe schrittweise geöffnet (Symbolbild).
  • Foto: AMS Medienstudio
  • hochgeladen von Katharina Wurzer

Ab 14. April beziehungsweise Anfang Mai dürfen Geschäfte wieder öffnen. Die Reaktionen aus Oberösterreich sind positiv, sowohl von der Landespolitik als auch von der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung.

OÖ. Ab 14. April dürfen kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen, Anfang Mai alle übrigen Geschäfte, Einkaufszentren und Friseursalons. Als "einen Silberstreif am Horizont" bezeichnet Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Vorgehensweise der Bundesregierung. Es seien erste Schritte hin zu einer neuen Normalität, aber es würden noch viele und große Schritte vor uns liegen. Laut Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) hätten betroffene Betriebe auf diese Weise wieder eine Perspektive, was Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einschließe, die nun in Kurzarbeit oder gar arbeitslos gemeldet seien.
Positive Reaktionen kommen außerdem von der Wirtschaftskammer OÖ und der Industriellenvereinigung, kurz IV OÖ. Für WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer ist der Plan der Regierung "vernünftig", IV OÖ-Präsident Axel Greiner spricht von einer "richtigen Antwort".

Appell an die Bevölkerung

Mindestens bis zur Öffnung der Geschäfte sei es laut Achleitner jedenfalls essenziell alle Gesundheitsvorgaben, insbesondere das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, zu befolgen. Hummer zeigt sich diesbezüglich zuversichtlich, da das Maskenproblem mittlerweile gelöst sei. Auch die Konsumenten und Konsumentinnen würden Disziplin an den Tag legen. Thomas Stelzer sieht die verlängerte Ausgangsbeschränkung als notwendig an:

"Wir haben gesehen, dass der gemeinsame Verzicht auf soziale Kontakte Wirkung zeigt. Die Infektionskurve flacht Gott sei Dank ab, sie kann aber auch schnell wieder in die Höhe schnellen. Nur wenn wir jetzt weiterhin durchhalten, dann kriegen wir das gemeinsam hin“. 

Wirtschaftliche Auswirkungen

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu bewerten, sei es noch zu früh, meint Greiner. Sie verdeutliche jedoch, dass unser Wohlstand auf einer globalen Marktwirtschaft beruht. Als Folge sollten Wertschöpfungsketten und internationale Verkehrsströme überdacht, sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung und nachhaltigen Finanzpolitik erkannt werden. Keine langfristigen Lösungen seien "Sozialismus-Träumereien" wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder Steuern für Reiche.

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