Neues Wahrzeichen enthüllt
Historische Weinpresse ziert nun den Kreisverkehr in Lackendorf

Landesrat Heinrich Dorner (2.v.r.), Wein Burgenland-Obmann Herbert Oschep (2.v.l.), Initiator Hans-Peter Schöll, Präsidentin Lisa Kölly-Pfneisl vom Verband Blaufränkisch Mittelburgenland und Lackendorfs Bürgermeister Werner Hofer (v.l.) vor der Weinpresse, die beim Kreisverkehr in Lackendorf die Einfahrt ins Blaufränkischland symbolisiert. | Foto: Rosenberger Victoria
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  • Landesrat Heinrich Dorner (2.v.r.), Wein Burgenland-Obmann Herbert Oschep (2.v.l.), Initiator Hans-Peter Schöll, Präsidentin Lisa Kölly-Pfneisl vom Verband Blaufränkisch Mittelburgenland und Lackendorfs Bürgermeister Werner Hofer (v.l.) vor der Weinpresse, die beim Kreisverkehr in Lackendorf die Einfahrt ins Blaufränkischland symbolisiert.
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Ein neues Wahrzeichen weist ab sofort auf die Einfahrt ins Blaufränkischland hin: Am Kreisverkehr in Lackendorf wurde eine historische Weinpresse aufgestellt. Die Installation soll die jahrhundertealte Weinbautradition des Mittelburgenlandes sichtbar machen und gleichzeitig die Bedeutung von Weinbau und Weintourismus für die Region unterstreichen.

LACKENDORF. Die feierliche Präsentation fand im Beisein von Landesrat Heinrich Dorner, Wein Burgenland-Obmann Herbert Oschep, Initiator Hans-Peter Schöll, Präsidentin Lisa Kölly-Pfneisl vom Verband Blaufränkisch Mittelburgenland sowie Lackendorfs Bürgermeister Werner Hofer statt. Die Aufstellung der Weinpresse erfolgte unmittelbar vor dem Rotweinfestival Mittelburgenland, das von 9. bis 12. Juli in Deutschkreutz stattfindet.

Symbol für Weinbautradition

„Der Wein und der Weintourismus prägen nicht nur die Wirtschaft im Mittelburgenland, sie sind tief verwurzelte Identitätsmerkmale der gesamten Region. Der Wein im Mittelburgenland ist wichtiger Bestandteil unserer Kultur“, betonte Landesrat Heinrich Dorner.

Auch Wein Burgenland-Obmann Herbert Oschep sieht in der historischen Weinpresse weit mehr als ein dekoratives Element. Sie stehe symbolisch für die jahrhundertelange Weinbautradition sowie für die Leidenschaft und das handwerkliche Können der Winzerinnen und Winzer des Mittelburgenlandes. 

Die historische Weinpresse hat eine besondere Geschichte: Sie wurde zufällig beim Abbruch einer Villa in Bad Sauerbrunn entdeckt und dabei in nahezu perfektem Zustand geborgen. Auf Initiative des Landes Burgenland wurde entschieden, das kulturhistorisch wertvolle Fundstück im Burgenland zu belassen und als Wahrzeichen für das Blaufränkischland nach Lackendorf zu bringen. Die aus dem Jahr 1868 stammende Weinpresse wurde anschließend fachgerecht restauriert und wetterfest aufbereitet, sodass sie nun dauerhaft am Kreisverkehr in Lackendorf auf die lange Weinbautradition der Region aufmerksam macht.

Die historische Weinpresse aus dem Jahr 1868 am Kreisverkehr in Lackendorf soll die Bedeutung des Weinbaus im Blaufränkischland sichtbar machen. | Foto: Rosenberger Victoria
  • Die historische Weinpresse aus dem Jahr 1868 am Kreisverkehr in Lackendorf soll die Bedeutung des Weinbaus im Blaufränkischland sichtbar machen.
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Tor zum Blaufränkischland

Für den Verband Blaufränkisch Mittelburgenland soll die Weinpresse Besucherinnen und Besucher bereits bei der Anreise über Lackendorf auf die Region einstimmen. „Die Weinpresse stimmt Besucherinnen und Besucher bereits zu Beginn ihrer Reise auf das ein, was das Blaufränkischland auszeichnet: hervorragende Weine, gelebte Gastfreundschaft und eine einzigartige Kulturlandschaft“, erklärte Präsidentin Lisa Kölly-Pfneisl.

Mit der neuen Installation erhält das Blaufränkischland ein weithin sichtbares Symbol seiner Identität. Gleichzeitig verweist das Wahrzeichen auf die wirtschaftliche Bedeutung des Weinbaus für die Region. Der burgenländische Wein wird mittlerweile in mehr als 60 Länder exportiert und trägt wesentlich zur touristischen Attraktivität des Landes bei.

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