17.09.2014, 09:36 Uhr

3 Fragen an

BFI-Geschäftsführer Peter Maier als Preisträger

Peter Maier, Landesgeschäftsführer BFI Burgenland

BB: Was wird heutzutage von einem Arbeitnehmer erwartet?
Maier: "Es kommt natürlich auf die Position innerhalb des Unternehmens an.
Einer Hilfskraft muss man zugestehen, dass sie grundsätzlich keine Überstunden zu machen hat, und ihre Tätigkeit innerhalb des vorgesehenen Rahmens absolviert. Wenn jemand allerdings ins Management will, wo man auch mehr verdienen kann, ist zu erwarten, dass man in mehr Stunden, auch überdurchschnittlichen Einsatz für das Unternehmen bringt, weil man in diesen Geschäftsbereichen nicht nur seinen
eigenen Job absichert, sondern, beispielsweise durch vermehrte Akquirierung von Aufträgen, auch für alle anderen zu sorgen hat..."

Womit kann man als Bewerber besonders punkten?
Maier: "Wesentlich sind heute nicht die grundsätzlichen Kulturtechniken,
die man in der Schule lernt - das wird ja ohnehin erwartet. Entscheidend sind vermehrt soziale Kompetenzen und vor allem der Umsatnd, dass man das Ganze sehen kann, also den Überblick hat, aber auch die einzelnen Abläufe innerhalb des Unternehmens erkennt."

Welche Rolle spielt Regionalität für Ihr Unternehmen?
Maier: "Für unser Institut ist Regionalität in mehrerlei Hinsicht enorm wichtig. Einerseits kommen unsere Kunden ja direkt aus der Region und deshalb versuchen wir, mit der Flächendeckung unserer Bildungshäuser, den Menschen durch kurze Anfahrtswege Zeit und Geld sparen zu helfen. Gleichzeitig versuchen wir durch unsere Qualifizierungsangebote, Menschen in diesen Berufen aus- und weiterzubilden, mit denen sie in unserer Region einen guten Job haben und nicht abwandern müssen."
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