Gemeindeserie Pielachtal Teil fünf, Mobilität
So steht's um die "Öffi"-Angebote im Pielachtal

Weinburgs Vizebürgermeister Michael Strasser und Bürgermeister Peter Kalteis fahren, wenn es Termine in Wien gibt, immer per Zug.
  • Weinburgs Vizebürgermeister Michael Strasser und Bürgermeister Peter Kalteis fahren, wenn es Termine in Wien gibt, immer per Zug.
  • Foto: Strasser
  • hochgeladen von Tanja Handlfinger

Teil fünf der Gemeindeserie: Die Bezirksblätter beleuchten das Thema Mobilität.

PIELACHTAL (th). Niederösterreich ist das Land der Pendler. 29 von 100 zurückgelegten Kilometern werden aber bereits mit Öffis zurückgelegt, nur in Wien ist der Öffi-Anteil höher. 98 Prozent der Niederösterreicher lenken ein Fahrzeug. Auch beim Öffi-Verkehr ist NÖ Vizestaatsmeister.

Gesteigertes Angebot

Das Land gibt Jahr für Jahr mehr Geld für den Öffi-Verkehr aus. Alleine von 2019 auf 2020 steigt das Budget um 40 Prozent auf 131 Millionen Euro.

Das tun die Gemeinden

Die Mariazellerbahn läuft wie ein roter Faden durch das Pielachtal. Somit ist es auch das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel im Tal. So fahren Weinburgs Bürgermeister Peter Kalteis und Vize Michael Strasser immer mit der Mariazellerbahn nach St. Pölten und von dort weiter nach Wien zu ihren Terminen.
"Letzte Woche waren Peter Kalteis und ich für die Auszeichnung 'familienfreundliche Gemeinde' in Wien", erzählt Strasser. Doch nicht jede Gemeinde hat den Bahnhof direkt vor der Tür. Wir besuchten die Gemeinde Schwarzenbach und hörten uns bei den Bewohnern um, was sie denn vom "Öffi"-Angebot halten. Die von uns befragten Schwarzenbacher sind der Meinung, dass die Menschen gleich mit dem Auto zur Arbeit fahren, da der Bahnhof sechs Kilometer weit weg ist und es keine Verbindung dort hin gibt. Doch Bürgermeister Andreas Ganaus möchte dem Problem nun entgegenwirken. Geplant ist ein Bus, der zwischen dem Ort Schwarzenbach und dem Bahnhof Schwarzenbach hin und her fährt. Eventuell auch einer nach Frankenfels. "Es soll eine Art Gemeindebus werden. Wir arbeiten an einer Lösung, wie man das kostengünstig lösen kann", erklärt Ganaus.

Zur Sache

Betrachtet man die besten und die weniger guten Gemeinden aus dem gesamten Bezirk in Sachen öffentlichem Verkehr, ergibt das folgendes: In St. Pölten fahren die meisten Bahn- und Buslinien ein und aus. Auch Neulengbach hat ein gutes Bahn-, und Busangebot. Da hält Traismauer auch noch gut mit. Im ländlichen Raum wird es dann etwas rarer. So gibt es in Schwarzenbach eine Bahn- und eine Buslinie. Loich freut sich über die Bahnverbindung.

Autor:

Tanja Handlfinger aus Pielachtal

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