Glücksbaum in Zell am See
Schüler setzen Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt
- Die Schülerinnen und Schüler übergaben die Spende.
- Foto: Nika Embacher
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Ein Baum voller guter Wünsche, aufmunternder Worte und kleiner Glücksbotschaften bereichert seit Kurzem die Streuobstwiese in Schüttdorf.
ZELL AM SEE. Mit einem besonderen Projekt haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b des Gymnasiums Zell am See im Rahmen des Ethikunterrichts ein Zeichen für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung gesetzt. Auf der Streuobstwiese in Schüttdorf entstand ein sogenannter „Glücksbaum“, der Spaziergängerinnen und Spaziergängern Mut machen und Freude schenken soll.
Die Idee dazu brachte Ethiklehrerin Marita Gandler von einer Erasmus+-Reise nach Leipzig mit. Dort hatte sie einen ähnlichen Glücksbaum im Clara-Zetkin-Park kennengelernt. Gemeinsam mit ihrer Klasse wurde das Konzept nach Zell am See geholt und mit Unterstützung der Stadtgemeinde umgesetzt.
Der Glücksbaum in Zell am See
An den Ästen des Baumes hängen kleine Botschaften mit aufmunternden Gedanken und positiven Sprüchen. Wer gerade eine schwere Zeit durchmacht, Zuspruch braucht oder einfach mit einem Lächeln auf den Lippen weitergehen möchte, darf sich eine Botschaft pflücken und mitnehmen.
Gleichzeitig ist der Glücksbaum ein Mitmachprojekt für alle Spaziergängerinnen und Spaziergänger. Jede und jeder ist herzlich eingeladen, selbst einen motivierenden Spruch, Wünsche oder kleine Glücksbringer an den Ästen zu befestigen. So soll der Baum laufend wachsen und wird zu einem Zeichen für Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung.
Kleine Geste, große Wirkung
"Wir als Klasse wollen mit dieser Aktion zeigen, dass Worte viel bewirken. Kleine Gesten und freundliche Botschaften erleichtern den Alltag und schenken neue Kraft. Besonders Menschen, die sich einsam fühlen, möchten wir damit zeigen: Ihr seid wertgeschätzt und Teil einer starken Gemeinschaft. Und wie Albert Einstein schon feststellte: Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt!", so die Schülerinnen und Schüler.
Neben dem Glücksbaum engagierte sich die Klasse auch für einen sozialen Zweck. Mit selbst gebackenen Glückskeksen sammelten die Schülerinnen und Schüler Spenden für den Verein Kaleidoskop Pinzgau, der Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt. Die Obfrau des Vereins, Maria Aigner, besuchte die Klasse kürzlich und nahm eine Spende in Höhe von 200 Euro direkt beim Glücksbaum entgegen. "Wir freuen uns riesig, dass wir mit unserer Aktion einen kleinen Beitrag zum nächsten großen Projekt des Vereins leisten können: Spielplätze in der Region sollen auch für beeinträchtigte Kinder zugänglich gemacht werden wie z. B. mit einem Rollstuhl-Karussell oder einer Rollstuhl-Schaukel", erklärten die Schülerinnen und Schüler.
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