Spürnasen aufgepasst: Wer hat einen Hirschkäfer gesehen?

Gesucht: Das Hirschkäfer-Männchen.
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  • Gesucht: Das Hirschkäfer-Männchen.
  • Foto: natur:büro
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Mit bis zu neun Zentimetern Länge ist der männliche Hirschkäfer der Größte unter den heimischen Käfern. Die stattlichen Kiefer und das "Geweih" machen die Männchen unverwechselbar. Die Weibchen dagegen sind kleiner, unscheinbarer und ähneln anderen, nah verwandten Arten.

Vielleicht sind Sie schon einem begegnet?
Seit Mai könnten Sie möglicherweise einem Hirschkäfer begegnet sein. Die Tiere können aber bis in den August hinein noch aktiv sein. Am liebsten fliegen sie abends, bei schwüler Witterung und vor einem Gewitter. Manchmal sind sie auf Waldwegen unterwegs oder sitzen an einem Obstbaum.

Stark gefährdet oder schon ausgestorben?
Falls es in Salzburg Hirschkäfer gibt, sind sie sehr selten. Da es keine sichere Methode gibt, sie anzulocken, begegnet man einem Tier oft nur durch Zufall. "Im Rahmen eines Projekts soll ein Vorkommen des Hirschkäfers in Salzburg und im Bezirk Braunau abgeklärt werden. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe", erkärt der Biologe Johannes Schied.  "Für die Einschätzung seiner Gefährdung möchten wir alle Möglichkeiten ausschöpfen."

Daher sind auch Sie gefragt: Bitte melden Sie eine mögliche Sichtung, im Idealfall mit Ort, Zeitpunkt und Foto der Sichtung.

Meldungen bitte per E-Mail an hirschkaefer@naturbuero.at
Zur Postanschrift hier entlang
Ein Foto hilft sehr bei der Überprüfung der Meldung.

Text und Fotos von natur:büro

Gesucht: Das Hirschkäfer-Männchen.
Gesucht: Das Hirschkäfer-Weibchen.

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