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Tourismusverband Bruck-Fusch setzt auf Erlebnis und Regionalität
- Simone Höller, GF Tourismusverband Bruck Fusch
- Foto: TVB Bruck
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Der Tourismusverband Bruck-Fusch arbeitet laufend an Infrastruktur, Angeboten und Projekten, um die Region nachhaltig zu stärken – für Besucher wie Einheimische gleichermaßen.
BRUCK/FUSCH. Der Tourismus in der Region Bruck und Fusch befindet sich in einer Phase des Wandels. Simone Höller, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Bruck, erklärt, dass neben globalen Entwicklungen wie dem Klimawandel vor allem die veränderten Erwartungen der Gäste eine Herausforderung darstellen: „Urlauber legen heute verstärkt Wert auf authentische Erlebnisse, Regionalität und eine hohe Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig wächst der Wettbewerb zwischen alpinen Destinationen, wodurch es immer wichtiger wird, sich klar zu positionieren.“
Besondere Verantwortung sieht der TVB Bruck-Fusch im Umgang mit der Natur- und Kulturlandschaft. Die Region profitiere von der Nähe zum Nationalpark Hohe Tauern und durch ihre Umgebung. Hinzu kommen Themen wie Fachkräftemangel, steigende Kosten und veränderte Reisegewohnheiten: „Viele Gäste reisen heute flexibler über das ganze Jahr verteilt, was neue Chancen eröffnet, aber auch Anforderungen an Infrastruktur und Angebote stellt. Ziel ist, dass sowohl Gäste als auch Einheimische langfristig davon profitieren.“
Neue Projekte und positive Entwicklungen
Die Weiterentwicklung der Region sei ein kontinuierlicher Prozess, betont Höller. Ein Schwerpunkt liege auf der Pflege und Verbesserung bestehender Infrastruktur, etwa bei Wanderwegen, Radstrecken, Wegweisungen oder Rastplätzen, die stark genutzt werden und wesentlich zur Aufenthaltsqualität beitragen. Gleichzeitig arbeite der Tourismusverband laufend an neuen Ideen und Angeboten, um die Region weiter zu stärken.
- Symbolfoto Bruck
- Foto: D Socher
- hochgeladen von Magdalena Pfeffer
Wie Höller erklärt, hat sich der Tourismus im letzten Jahr sehr positiv entwickelt: „Das SalzburgerLand konnte zuletzt wieder sehr starke Nächtigungszahlen verzeichnen, und auch in unserer Region spüren wir eine stabile und wachsende Nachfrage. Viele Gäste schätzen die zentrale Lage zwischen bekannten Destinationen, gleichzeitig punktet Bruck und Fusch mit familiärer Atmosphäre und authentischen Urlaubserlebnissen abseits der großen Hotspots.“ Höller hebt hervor, dass der Tourismus ein wichtiger wirtschaftlicher Motor sei und zahlreiche Arbeitsplätze sichere.
Veränderte Gästeerwartungen und Trends
Höller beobachtet klare Veränderungen im Verhalten der Gäste: „Viele planen ihren Urlaub heute bewusster und legen großen Wert auf Erholung, Bewegung und persönliche Urlaubserlebnisse. Auch Regionalität spielt eine immer größere Rolle. Regionale Produkte, Veranstaltungen und Angebote, bei denen Gäste die Kultur und Lebensweise der Region kennenlernen können, werden besonders geschätzt.“ Zusätzlich gewinnen digitale Services immer mehr an Bedeutung, sowohl für die Reiseplanung als auch während des Aufenthalts.
Ein zentraler Trend ist die Entwicklung zur Ganzjahresdestination: Immer mehr Gäste verteilen ihren Urlaub über Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Auch neue Mobilitätsangebote werden wichtiger. „Viele Gäste reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an oder nutzen vor Ort alternative Möglichkeiten, um die Region zu erkunden. Initiativen wie das Guest Mobility Ticket erleichtern diese Flexibilität“, erklärt Höller. Darüber hinaus wünschen sich Gäste zunehmend persönliche und authentische Urlaubserlebnisse. Gerade kleinere, familiär geprägte Regionen wie Bruck und Fusch können hier punkten – mit echter Gastfreundschaft, individueller Betreuung und hoher Aufenthaltsqualität.
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