Biathlon-Weltcup
Dunja Zdouc und Julia Schwaiger stark

Die Pinzgauer Biathlon Damen zeigten beim Weltcupauftakt eine starke Leistung - die Männer enttäuschten.

KONTIOLAHTI (FIN). Dunja Zdouc hat beim ersten Bewerb der Saison in Kontiolahti den 14 Platz erreicht. Mit einer fehlerfreien Leistung am Schießstand und einer engagierten Performance in der Loipe erreichte die 26-jährige Kärntnerin damit das beste ÖSV-Ergebnis am ersten Wettkampf-Tag. Julia Schwaiger verpasste als 17. ebenfalls nur knapp ein Top-15 Ergebnis und sorgte für einen gelungenen Auftakt für das ÖSV-Damenteam.

Den Sieg sicherte sich mit Dorothea Wierer die Gesamt-Weltcupsiegerin der vergangenen Saison. Die Italienerin setze sich ohne Fehler am Schießplatz am Ende aber nur hauchdünn vor der Deutschen Denise Herrmann durch. Den dritten Platz belegte die Schwedin Johanna Skottheim.

Lisa Hauser lag nach den ersten beiden Schießeinlagen noch auf Podiumskurs, nach drei Fehlern beim dritten und einem Fehler beim letzten Schießen musste sich die Tirolerin trotz starker Laufleistung aber mit Platz 38 begnügen. Christina Rieder belegte im Endklassement den 51 Platz. Katharina Innerhofer landete nach einer verpatzten Schießleistung im geschlagenen Feld.

Stimmen zum Weltcup

Dunja Zdouc: Der Auftakt in die heurige Saison war richtig super, besser hätte ich es mir nicht vorstellen können. Fehlerfrei am Schießstand zu bleiben, ist einfach viel wert. Vor den ersten Rennen weiß man nie genau, wie man das Rennen angehen soll. Am Schießstand habe ich einfach sauber gearbeitet, hatte alles im Griff, obwohl ich mir beim zweiten Liegend-Schießen leider eine Patrone herausrepetiert habe. Vielleicht habe ich dadurch aber umso fokussierter den letzten Schuss abgegeben. Auf der Loipe habe ich mir das Rennen sehr gut eingeteilt, hatte super Material, habe mich nur auf mich und meine Leistung konzentriert und bis zum Schluss durchgebissen. Heute kann ich mit mir und meiner Leistung sehr zufrieden sein und ich bin jetzt richtig happy.

Julia Schwaiger: Mit dem Fehler beim ersten Schießen hatte ich keinen idealen Start, habe aber danach sicher das beste daraus gemacht. Ich habe konzentriert weitergearbeitet und bin mit dem ersten Rennen wirklich sehr zufrieden. Mit den drei fehlerfreien Schusseinlagen ist mir dann ein solider Start in die Saison geglückt. Die Leistung auf der Loipe war trotz der schwierigen Strecke auch richtig gut.

Für die ÖSV-Herren begann die neue Weltcup-Saison dagegen nicht nach Wunsch. Routinier Simon Eder klassierte sich als bester Österreicher mit einem Fehler am Schießstand auf dem 22. Platz. Mit David Komatz (Rang 30), Harald Lemmerer (Rang 31) und Julian Eberhard (Rang 35) holten drei weitere ÖSV-Athleten Weltcup-Punkte. Felix Leitner (Rang 64) und Patrick Jakob (Rang 79) landeten im geschlagenen Feld.

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