16.06.2017, 20:09 Uhr

Auf zur Hausmannskost in die „Alte Moa Alm“ im Habachtal

Andi vor "seiner" Alten Moa Alm
Bramberg: Alte Moa Alm | Bei unserem Kurzaufenthalt im schönen Pinzgau, bekamen wir einen Geheimtipp in punkto Hausmannskost. Die „Alte Moa Alm“ erbaut im Jahre 1771, eine Alm wie im sie fast nur mehr aus dem Bilderbuch kennt, hat seit heuer neue Pächter, den 34-jährigen Andreas „Andi“ Kreil und seine Gattin Michaela „Michi“ und deren 2 Kinder, wobei besonders der Jüngste mit seiner aufgeweckten Art, die Gäste unterhält.

Andi, gelernter Koch und Tausendsassa, kocht wie zu Großmutter´s Zeiten, Haumannskost wie man sie liebt.


Da es am Freitag in Strömen regnete, fuhren wir mit dem Taxi ins Habachtal. Nach der Endstation waren es noch ca. 10 Minuten und wir trafen auf der Alm ein.
Frühstück gibt es, wie man es auf einer Alm kennt, Milch aber auch Kaffee und Kakao mit selbstgebackenem Brot, Butter, Speck und Käse. Frühstücksbuffet gab es auch zu Oma´s Zeiten nicht, also hält sich auch Andi daran ;-).
Da es ja wie gesagt stark regnete, hatte Andi Zeit und gab mir einen exklusiven Einblick in sein Reich. In der Früh geht es los mit dem Schreiben der Tageskarte und dem Schälen von Kartoffeln, bis zu 20 kg.

Sein Lieblingsarbeitsplatz die Küche, man sieht ein Strahlen in seinen Augen. Kochen und backen sind seine Berufung und zugleich Hobby. Stolz zeigt er seinen "neuen" 70 Jahren alten Holzofen, der "Alte" war zu klein, wo er am liebsten auf offener Flamme kocht.
„Die Kunst dabei ist es eine konstante Temperatur zu halten. Das Holzscheite nachlegen bekommt man automatisch ins Gefühl“, so Andi. Seine frischen Hausmannsgerichte bereitet er am liebsten in Eisenpfannen und altbewährtem Emailgeschirr zu. Moderne Küchengeräte finden in seiner Küche keinen Platz. Zur Mittagszeit dann, am Ofen kocht und brodelt es, Pfanne neben Pfanne, dann flinke Hände die das alles managen. Aus der Pfanne, auf den Teller ab zu den Gästen. Die Kamera war teilweise zu langsam um die Schritte zu verfolgen ;-). Wo immer es möglich ist werden natürlich ausschließlich Lebensmittel aus der Region verwendet. Es gibt auch einen kleinen eigenen Kräutergarten auf der Alm.
Neben dem Holzofen ist er auch noch auf sein eigenes Wasserkraftwerk stolz.
Der Antrieb aus den 70er Jahren wurden mit neuen Komponenten ergänzt und so gibt es eigenen elektrischen Strom für das Wichtigste, wie Gefriertruhe und elektrisches Licht in der Gaststube und Küche.

Was wurde uns zu Mittag aufgetischt, alles natürlich frisch zubereitet: Leberknödelsuppe, Pfifferlingomelett, Pinzgauer Bauerngröstel mit Spiegelei, Bauernschnitzel mit Salat und selbstgebackene Mandarinen-, und Cappuccinotorte als Nachspeise. Zum Trinken: Seppi-Spritzer, Granggnsåissnwasser, "Brunntrogkaltes Bier und Hollerspritzer natürlich der Sirup selbst hergestellt. Als Abschluss ein Kräuterschnapserl ;-).
Auch wenn wir das wunderbare Habachtal aufgrund des Regens nicht so richtig genießen konnten, entschädigte uns das Essen auf der Moa Alm voll und ganz.

"Ein DANKESCHÖN an "Andi" für den exklusiven Einblick"
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Magret Hochstöger aus Linz | 17.06.2017 | 02:45   Melden
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rudi roozen aus Pinzgau | 17.06.2017 | 05:14   Melden
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Karl Hailer aus Donaustadt | 17.06.2017 | 05:23   Melden
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Elisabeth Staudinger aus Vöcklabruck | 17.06.2017 | 07:17   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 08:00   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 08:02   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 08:06   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 08:08   Melden
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Julia Mang aus Horn | 17.06.2017 | 08:47   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 09:44   Melden
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Marianne Robl aus Tennengau | 17.06.2017 | 11:16   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 17.06.2017 | 11:25   Melden
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Rudolf Punz aus Linz | 27.06.2017 | 08:26   Melden
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Hanspeter Lechner aus Enns | 27.06.2017 | 11:23   Melden
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