11.07.2018, 08:48 Uhr

Red Bull Salzburg: Der neue Mittelfeldmotor Zlatko Junuzovic im Gespräch

Zlatko Junuzovic in Aktion. (Foto: GEPA Pictures)

Beim Trainingslager in Bramberg haben sich die Bezirksblätter Pinzgau mit dem ehemaligen Teamspieler über sein neues Team unterhalten.

Bezirksblätter: Was ist der Unterschied zu Werder Bremen? Bei RBS hast du es fast nur mit Youngsters zu tun?
Zlatko Junozuvic: Es sind nicht alle junge Spieler. Aber die meisten haben sowieso viel Erfahrung, die sie vor allem im letzten Jahr gesammelt haben. Im Training geben sie so richtig Gas. Man sieht, dass die Entwicklung stetig steigt. Ich bin natürlich da, um am und außerhalb des Platzes zu helfen, wenn sie Hilfe benötigen. Ich werde mein Bestes probieren um meine Stärken auszuspielen, damit wir uns weiter entwickeln können. 

BB: Wie schaut es mit der Familienzusammenführung nach der Rückkehr nach Österreich aus?
ZJ: Meine Frau und mein Kind sind bei mir, meine Eltern und Schwiegereltern  in Graz. Die Distanzen sind jetzt nicht mehr groß. 

BB: Die Erwartungshaltung bei Red Bull Salzburg ist von Haus aus riesengroß und jetzt kommst du und nun ist sie noch größer. Wie gehst du mit dem Druck um?
ZJ: Der Druck ist durch die Erfolge im vergangenen Jahr ohnehin da. Wir sind gut beraten, wenn wir am Boden bleiben. Wir müssen uns von Tag zu Tag verbessern, besser kennen lernen - Laufwege, Systeme und alle Abläufe genau einzustudieren. Zu sehr in die Zukunft zu schauen, ist halt auch schwierig. Besser ist es, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich werde probieren, meine Stärken auszuspielen und vielleicht kann ich mich dort und da noch weiterentwickeln. Der erste Eindruck ist sehr positiv und hoffe das bleibt so, ich freue mich auf die neue Aufgabe. Und ich hoffe, dass wir die Ziele, die wir uns setzen, auch erreichen.

BB: Wie gehst du mit den vielen Wechselgerüchten in der Mannschaft um?
SJ: Das Ganze ist heutzutage eine Art Geschäft geworden, sehr unberechenbar. Auch von der Spielerseite ist es schwer, sich fest zu legen und immer wieder Statements abzugeben. Man weiß ja selber nie, was passieren wird. Es kann in der Transferperiode einfach alles passieren. Deswegen sollte man schon einen kühlen Kopf bewahren. Das ist natürlich schwierig, denn die Öffentlichkeit will halt immer alles gleich wissen. Man muss einfach lernen, damit umzugehen.


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