Erste familienorientierte Kinder-Reha eröffnet

Ernst Wastler (Vamed), LH Wilfried Haslauer, LH-Stv. Christian Stöckl und Alexander Biach (Hauptverband der Sozialversicherungsträger) bei der Schlüsselübergabe des Leuwaldhofs in St. Veit.
  • Ernst Wastler (Vamed), LH Wilfried Haslauer, LH-Stv. Christian Stöckl und Alexander Biach (Hauptverband der Sozialversicherungsträger) bei der Schlüsselübergabe des Leuwaldhofs in St. Veit.
  • Foto: Mick Weinberger
  • hochgeladen von Julia Hettegger

ST. VEIT (jb). Eine Lücke in der Versorgung von Kindern und Jugendlichen konnte in St. Veit im Pongau geschlossen werden. Die neu eröffnete Kinder- und Jugendrehabilitation für Onkologie und Stoffwechselerkrankungen bietet 82 Betten für Betroffene und deren Familien. Dank der familiären Orientierung und der hohen therapeutischen Kompetenz soll der Leuwaldhof eine der modernsten Reha-Kliniken für Kinder in Europa sein.

Salk und Vamed als Partner

Realisiert haben das 13 Millionen Euro-Projekt der Gesundheitsdienstleister Vamed mit den Salzburger Landeskliniken (Salk). „Als führender Gesundheitsdienstleister haben wir unsere Kompetenz in der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Gesundheitseinrichtungen mit dem Know-how der Salzburger Landeskliniken zusammengeführt", sagt Ernst Wastler, Vorstandsvorsitzender der Vamed AG.

Von Kunst bis Sport

Patienten, die ihre Behandlung als Kinder begonnen und als Jugendliche abgeschlossen haben, bekommen in St. Veit Anregungen, um wichtige Entwicklungsschritte nachzuholen, wieder Anschluss an das Familiensystem zu finden und sich mit Gleichaltrigen anzufreunden. Sensorische Elemente, Graffitikunst oder Wandspiele sowie ein Erlebnisspielplatz und ein Sportplatz regen die körperliche und geistige Regeneration an.

„Mit unserem umfassenden Wissen zu onkologischen Erkrankungen bzw. Stoffwechselerkrankungen bilden wir nicht nur das medizinische Backup für die Kinderreha St. Veit, wir bringen vor allem unser Wissen ein, auch aus unseren bisherigen Projekten im Bereich der Kinderrehabilitation", sagt Wolfgang Sperl, Leiter der Salzburger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde.

Schule und Kindergarten

Durch die Kooperation mit der Landesheilstättenschule Salzburg ist für die schulische Anbindung als integrativer Bestandteil gesorgt. Den kleineren Kindern ermöglicht eigenes Personal den Kindergartenbesuch.

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