Gemeinden involviert
Vertragsunterzeichnung für Hotelprojekt bei Therme Amadé

Bei der Vertragsunterzeichnung am Bild v.l.n.r: 
Martin Staiger (GF Therme Amadé Errichtungs- und Betriebsgesellschaft, Amtsleiter Gemeinde Altenmarkt), Josef Steger (Bürgermeister Altenmarkt im Pongau), Marcus Steinhart (GF G1 Bädergruppe), Sonja Obermoser-Laiminger (GF Therme Amadé Errichtungs- und Betriebsgesellschaft), Felix Pichler (GF Therme Amadé), Thomas Oberreiter (Bürgermeister Flachau), Franz Fritzenwallner (Bürgermeister Eben im Pongau), Harald Gappmaier (Vizebürgermeister Radstadt) | Foto: © Therme Amadé
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Martin Staiger (GF Therme Amadé Errichtungs- und Betriebsgesellschaft, Amtsleiter Gemeinde Altenmarkt), Josef Steger (Bürgermeister Altenmarkt im Pongau), Marcus Steinhart (GF G1 Bädergruppe), Sonja Obermoser-Laiminger (GF Therme Amadé Errichtungs- und Betriebsgesellschaft), Felix Pichler (GF Therme Amadé), Thomas Oberreiter (Bürgermeister Flachau), Franz Fritzenwallner (Bürgermeister Eben im Pongau), Harald Gappmaier (Vizebürgermeister Radstadt)
  • Foto: © Therme Amadé
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Bei der Therme Amadé in Altenmarkt wurde eine neuer Schritt in der touristischen Entwicklung gesetzt. Eine Vertragsunterzeichnung markierte den Start für ein geplantes Projekt markiert, das mehrere Gemeinden betrifft.

ALTENMARKT. Bei der Therme Amadé in Altenmarkt im Pongau ist ein Hotelprojekt auf den Weg gebracht worden. Wie aus einer Aussendung der Therme Amadé Badbetriebsführungsgesellschaft hervorgeht, hat 2. März 2026 die Vertragsunterzeichnung für das geplante Vorhaben stattgefunden. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Partnergemeinden Altenmarkt im Pongau, Eben im Pongau, Flachau und Radstadt sind demnach die entsprechenden Vereinbarungen unterzeichnet worden.

Geplantes Hotelprojekt bei der Therme

Mit dem Hotelprojekt solle eine infrastrukturelle Erweiterung rund um die Therme Amadé entstehen. Seit der Eröffnung im Jahr 2010 habe sich die Therme laut Aussendung bei regionalen, nationalen und internationalen Gästen zunehmender Beliebtheit erfreut. Als Ganzjahresbetrieb mit 365 Öffnungstagen sei eine stabile Auslastung wichtig gewesen. Sie habe dazu beitragen sollen, laufende Kosten zu decken und das Angebot langfristig aufrechtzuerhalten.
Durch den geplanten Neubau solle eine Lücke geschlossen werden. Vor allem die traditionell schwächeren Zeiten im Frühjahr und Herbst sollten dadurch gestärkt werden. Ziel sei es, neue Impulse für den Ganzjahrestourismus zu setzen. 

Unterstützung durch vier Gemeinden

Die vier Partnergemeinden unterstützen, so die Aussendung, das Projekt gemeinsam.

„Ich freue mich sehr, dass die beteiligten Gemeinden dieses Projekt geschlossen unterstützen. Dadurch wird die Therme insgesamt gestärkt und alle vier Partnergemeinden profitieren gleichermaßen“,

betont Dr. Felix Pichler, Geschäftsführer der Erlebnis-Therme Amadé.
Die Zusammenarbeit zwischen Altenmarkt im Pongau, Eben im Pongau, Flachau und Radstadt habe laut Aussendung gezeigt, wie regionale Partnerschaften umgesetzt werden könnten. Durch das gemeinsame Engagement soll ein Projekt entstehen, das über Gemeindegrenzen hinaus Wirkung entfaltet.

Erweiterungen in der Therme geplant

Parallel zum Hotelprojekt sei auch eine Weiterentwicklung der Therme vorgesehen. Geplant seien zwei neue Anbauten mit zusätzlichen Liegeflächen im Bade- und Saunabereich. Außerdem solle eine zusätzliche moderne Sauna errichtet werden.
Damit soll das Erholungs- und Wellnessangebot für Gäste erweitert werden. Besucherinnen und Besucher der Therme Amadé könnten künftig von zusätzlichen Ruhe- und Aufenthaltsbereichen profitieren.

Gastronomie und öffentlich zugänglicher Bereich

Auch im Hotel selbst sei laut den Planungen ein öffentlich zugängliches Angebot vorgesehen. Im Dachgeschoß solle ein Gastronomiekonzept mit Restaurant und Rooftop-Bar umgesetzt werden. Diese Bereiche werden demnach für Gäste ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein und einen Panoramablick bieten.
Damit soll das Angebot nicht nur für Thermengäste erweitert werden. Auch Gastronomie, Handel und Dienstleistungsbetriebe in der Region könnten laut Aussendung davon profitieren.

Bedeutung für Region und Arbeitsplätze

Marcus Steinhart, Bäder- und Hotelbetreiber in Deutschland und Österreich, sieht in dem Vorhaben einen wichtigen Schritt für die Zukunft:

„Die Errichtung des Hotels ist ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Stärkung der Region. Die positive Auswirkung wird nicht nur die Therme spüren, sondern ebenso die vier Partnergemeinden und das Umfeld im Salzburger Land hinsichtlich einer langfristigen Steigerung der regionalen Wertschöpfung mit neuen Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen.

Foto: Planwerk Eben Gmbh

Nächste Schritte im Projekt

Mit dem geplanten Hotelprojekt und den Erweiterungen will man die Therme Amadé als Ganzjahresdestination weiterentwickeln. Die nächsten Schritte in der Projektplanung werden laut Aussendung in den kommenden Wochen und Monaten erfolgen.
Eine Baubewilligung werde für den Herbst angestrebt. Danach könnten noch im heurigen Jahr Ausschreibungen für die weiteren Arbeiten starten.

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