10.04.2017, 14:40 Uhr

Baustelle fordert Anrainer-Toleranz

Diese Brücke muss wegen Bauarbeiten im Sommer für drei Monate gesperrt werden.

Brückensanierung schneidet St. Veiter "Schattseite" für drei Monate von Schwarzach ab.

Folgen Sie bitte den Umleitungsschildern – heißt es in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August auf der St. Veiter "Schattseite" bei Niederuntersberg. Die Brücke über die Eisenbahngleise der ÖBB, welche die Bahnhofstraße in Schwarzach mit der Brauhausgasse verbindet, wird komplett saniert und muss zu diesem Zweck gesperrt werden.

Anrainer aktiv geworden

"Die Bürgerinformation hat bereits stattgefunden. Alle Anrainer waren anwesend und haben konstruktiv an Problemlösungsmöglichkeiten mitgearbeitet", sagt St. Veits Bürgermeister Sebastian Pirnbacher. Neben den Einheimischen sind vor allem Firmen wie die SAG, Glas Metall Weissofner und der Gemeindebauhof von der Sperre betroffen. "Für LKW müssen wir eine Umleitung einführen. Diese gelangen ab Juni über die Liechtensteinklammstraße in St. Johann nach Niederuntersberg. Über Oberuntersberg und den Stausee St. Veit werden die LKW weiter Richtung Lend geleitet, wo sie wieder auf die B311, die Pinzgauer Straße auffahren können", erklärt der Ortschef. Weil diese Route über enge Straßen führt, muss sie als Einbahn geführt werden. "LKW, die aus dem Pinzgauer kommen, müssen daher eine Schleife ziehen und ebenfalls über die Liechtensteinklammstraße anfahren."


Ausnahme für Anrainer

Für Anrainer, Radfahrer, Fußgänger und den Schülerbusverkehr wird eine alte Fußgängerunterführung an der Untersbergstraße – Höhe Motorradclub Riding Wolves – wieder für den Verkehr freigegeben. "Problematisch wird die Sperre vor allem für Zulieferer aus dem Ausland, welche das Gebiet nicht kennen. Anrainer und heimische Betriebe kennen sich aus und können mit der Situation umgehen", so Pirnbacher. Für die vielen Radfahrer auf der Strecke wird die Salzburger Land Tourismus GmbH eine eigene Beschilderung aufstellen. "Auch die umliegenden Gemeinden werden informiert und angehalten, ihre Gäste auf die Situation aufmerksam zu machen", sagt der Bürgermeister. Mit der Beschilderung sollen vor allem ortsunkundige Personen umgeleitet, informiert oder zum Umkehren bewegt werden.

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