30.06.2017, 08:29 Uhr

"Vom Ich zum Wir": Mit Kooperationen zum Erfolg

Wolfgang Eybl (Leitung WKNÖ Betriebswirtschaft und Management), Sabine Wolfram (FiW Bezirksvertreterin Baden), Astrid Wessely (FiW Bezirksvertreterin Purkersdorf), Sonja Haselgruber-Husar und Eva Schmied-Siegl (konzeptionell: Interior Design), Stefan Chlibek (Junge Wirtschaft), Ramazan Serttas (Referent WK-Außenstelle Purkersdorf), Isabella Petrovic-Samstag (Leitung WK-Außenstelle Purkersdorf), Barbara Niederschick (Niederschick, Wolfram & Partner), Nicola Widmann (Moderation) (Foto: WK Purkersdorf)

Wirtschaftskammer Purkersdorf lud zur Podiumsdiskussion rund um das Thema Kooperationen.

PURKERSDORF (red). Unter dem Motto „Vom Ich zum Wir – mit Kooperationen wachsen“ luden Frau in der Wirtschaft gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft zu einer informativen Podiumsdiskussion für Unternehmen in die Wirtschaftskammer Purkersdorf ein. Im Fokus stand das hoch-aktuelle Thema der Co-Partnerschaft unter Unternehmen. Der Löwenanteil aller niederösterreichischen Unternehmen sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelunternehmen (KMU). In dieser Struktur stoßen Betriebe im Alltag immer wieder an verschiedene Ressourcen-Grenzen, wie Zeit, Budget, Kapazitäten oder Fachwissen. Dabei könnten sinnvolle Kooperationen das Arbeitsleben leichter und effizienter gestalten. Den Unternehmen entgehen neue Marktchancen, die Gelegenheit, sich einen marktrelevanten Mehrwert zu verschaffen und sein Produkt- und Dienstleistungsspektrum vorteilhaft zu erweitern.

Information und Netzwerken ist A und O

Das Eingehen von Kooperationen geht aber weit über das herkömmliche Netzwerken hinaus. Wer diese Form ins Auge fasst, muss umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile, Chancen, Hürden sowie rechtliche Rahmenbedingungen Bescheid wissen und welche Anlaufstellen es gibt. Während der Veranstaltung erhielten die interessierten Teilnehmer wertvolle Informationen sowie die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen, zu rechtlichen, unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten. Das lebendige Best-Practice-Beispiel zweier erfolgreicher Unternehmerinnen zeigte auf, wie eine Kooperation in der Praxis ablaufen kann. Ein praktisches Tool vernetzte im Anschluss an die Veranstaltung die Teilnehmer. Sie konnten auf einfache Art und Weise Kontakte knüpfen, gezielt Netzwerken und erste mögliche Kooperationen anbahnen.

„Wer über eine Kooperation nachdenkt, sollte sich vorher umfassend über sämtliche Vor- und Nachteile informieren, die Grenzen zwischen Netzwerken und Kooperation genau kennen sowie sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut machen, um Risiken zu minimieren“, will Astrid Wessely, Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft Purkersdorf, die Unternehmen auf der sicheren Seite wissen. Frau in der Wirtschaft setzt landesweit die Initiative für diese Form der Zusammenarbeit und möchte damit Unternehmerinnen inspirieren sowie motivieren, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Ziel ist es – neben den rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekten – dass Unternehmerinnen erfahren, wie sie erfolgreich an Kooperationen herangehen, wer wirklich zu Ihnen passt und wie sich in der Praxis verschiedene Sichtweisen zu einem Zusammenspiel auf Augenhöhe vereinen.

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