Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried
Was tun gegen den Neujahrskater?

Kopfschmerzen, Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind unter anderem Symptome, die mit dem sogenannten „Kater“ einhergehen können.
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BEZIRK. Der Jahreswechsel rückt näher und das bedeutet: Party, Feuerwerk und knallende Korken. Für die meisten gehört da auch das eine oder andere Schlückchen Sekt und Co. zum Anstoßen dazu. Rund zwei Millionen Flaschen Sekt werden zum Jahreswechsel in Österreich getrunken. Bleibt es jedoch am letzten Abend des Jahres nicht bei einem Gläschen, sondern wird etwas tiefer ins Glas geschaut, so wacht der eine oder andere mit so manchen üblen Beschwerden im neuen Jahr auf. Kopfschmerzen, Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind unter anderem Symptome, die mit dem sogenannten „Kater“ einhergehen können.

Ein Glas Wasser wirkt Wunder

"Wissenschaftlich kann die Ursache der Symptome noch nicht eindeutig belegt werden", sagt Thomas Weigel, Diätologe im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried. "Die Leber baut mit Hilfe von Enzymen den Alkohol im Körper ab. Dem Körper wird dabei so einiges abverlangt, häufig endet diese Anstrengung in diversen Katersymptomen." Der Alkohol kurbelt die Wasserausscheidung über die Nieren an, was zu einer Austrocknung, einer sogenannten Dehydrierung, des Körpers führen kann. Der Tipp des Experten: Zu jedem Glas Alkohol sollte ein Glas Wasser getrunken werden. Das allerdings ist kein Garantieschein für ein katerfreies Erwachen. Bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist die beste Prophylaxe für einen „Hangover“.

Symptome behandeln

Heilmittel gegen einen Kater gibt es leider nicht. Symptombehandlung und Linderung der Beschwerden ist angesagt. Den Flüssigkeitsverlust gleicht man am besten mit Mineralwasser oder stark gespritzten (1:3) Fruchtsäften aus. Um den Mineral- und Elektrolytverlust auszugleichen, empfiehlt es sich, Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen sowie Salz aufzunehmen. Dazu eignen sich besonders gut Gemüse, Obst, Fisch und Vollkornprodukte.
 Am Tag danach sollte die Ausgewogenheit an erster Stelle stehen. "Ein Vollkornnudelsalat mit viel Gemüse wie Karotten, Tomaten und Erbsen mit Essiggurkerl und Thunfisch oder ein gesundes Pizzabrötchen können dabei helfen", sagt der Experte. Dafür einfach Vollkornbrotscheiben mit einer Creme aus Topfen, Käse, Sardellen, Essiggurken, Paprika und Mais bestreichen und überbacken. Dazu eine Schüssel Rote-Rüben-Salat und ein großes Glas Mineralwasser mit einem Schuss Orangensaft gespritzt.

Kopfschmerzen, Übelkeit oder Licht- und Geräuschempfindlichkeit sind unter anderem Symptome, die mit dem sogenannten „Kater“ einhergehen können.
Thomas Weigel ist Diätologe im Krankenhaus Ried.
Autor:

Lisa Schiefer aus Ried

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