Angestellte war unterentlohnt
Arbeiterkammer Ried erreicht Nachzahlung in Höhe von 2.000 Euro
- Das Gebäude der Arbeiterkammer Ried in der Roseggerstraße.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Bernadette Wiesbauer
Eine Arbeitnehmerin aus dem Bezirk Ried war 15 Monate lang falsch eingestuft und daher unterentlohnt. Der Arbeitgeber sah seinen Fehler ein und zahlte ihr die fehlenden 2.000 Euro nach.
BEZIRK. RIED. Die Arbeitnehmerin aus dem Bezirk Ried war sieben Jahre lang bei einem Rieder Unternehmen als Handelsangestellte teilzeitbeschäftigt. Mit 1. Jänner 2022 wurde in der Firma ein neues Gehaltssystem eingeführt. Darin wurde geregelt, dass Angestellte nach drei Jahren automatisch um eine Gehaltsstufe aufrücken. Nachdem die Arbeitnehmerin gekündigt hatte, ließ sie ihre Endabrechnung von der Arbeiterkammer Ried kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass sie bis zuletzt in der ursprünglichen Gehaltsstufe und daher seit 1. Jänner 2025 unterentlohnt worden war. Die Arbeiterkammer intervenierte, das Unternehmen entschuldigte sich und zahlte der Angestellten die Gehaltsdifferenz samt Zinsen nach: In Summe etwas mehr als 2.000 Euro.
"Holen Geld für unsere Mitglieder zurück!"
Arbeiterkammer Präsident Stangl rät den Mitgliedern, sich bei arbeitsrechtlichen Problemen umgehend an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder die Arbeiterkammer zu wenden: „Unsere Zentrale in Linz und die 14 Bezirksstellen unterstützen unsere Mitglieder dabei, so rasch wie möglich zu ihrem Recht zu kommen. Wenn Beschäftigte zu wenig bezahlt bekommen, holen wir das Geld für unsere Mitglieder zurück.“
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