Steilstufenwirt ist fertig
Ein neues Zentrum der Begegnung hat in St. Oswald eröffnet

Auch Kinder standen beim Fest auf der Bühne und schenkten abschließend dem glücklichen Wirt einen süßen Teddybären. | Foto: Alfred Hofer
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  • Auch Kinder standen beim Fest auf der Bühne und schenkten abschließend dem glücklichen Wirt einen süßen Teddybären.
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Die 680-Einwohner-Gemeinde St. Oswald hat nun ein eigenes Gasthaus: den Steilstufen-Wirt. Mit einem großen Fest wurde das Projekt der engagierten Bürgergenossenschaft eröffnet. Für den Wirt Samvel Khachatryan ist ein Traum in Erfüllung gegangen.

ST. OSWALD. Die Eröffnung des Gasthauses "Steilstufenwirt" wurde vergangenes Wochenende als großes Fest gefeiert. Nicht nur für den Pächter und Wirt Samvel Khachatryan ein großer Tag, sondern besonders auch für die Bürgergenossenschaft.

Foto: Alfred Hofer

Auf die Frage des Festprogrammmoderators Franz Gumpenberger an den 38-jährigen Wirt Samvel Khachatryan, was er sich wünscht, antwortete er: „Ich habe mich in St. Oswald nie als Fremder gefühlt. Wir haben jetzt 2025 - in fünf Jahren feiern wir 2030 und damit fünf Jahre Steilstufenwirt – das ist mein Wunsch!“ Damit kam durch einen Blick in die Zukunft zugleich der Wunsch nach dem weiteren Bestehen des Betriebs zum Ausdruck. Die Feier startete mit einem Gottesdienst mit Pfarrer Gerhard Kobler und der Segnung des Gebäudes. Anschließend führte Moderator Franz Gumpenberger durch den offiziellen Festakt.

Foto: Alfred Hofer

Gebäude war bis 1974 eine Volksschule

Ein gelungener kurzer Rückblick auf die Entwicklungsgeschichte durfte nicht fehlen: Dabei wurde hingewiesen, dass einst im ehemaligen Volksschulgebäude ein Raum für 65 Kinder eingerichtet war. 1885 gab es den ersten Christbaum – 1974 war das Ende der Schule.

Projekt von Bürgergenossenschaft umgesetzt

Die Idee der Oswalder Bürgergenossenschaft wurde Wirklichkeit und diese startete ein Großprojekt: Nach einem Jahr intensiver Bauzeit ist es nun so weit, wie es Bürgermeisterin und Obfrau der Bürgergenossenschaft Heidemarie Silber bei der Eröffnung auf den Punkt brachte: „Es ist ein neues Zentrum der Begegnung. Das Projekt Gasthaus ist ein Symbol dafür, was möglich ist, wenn Menschen zusammenhelfen und so viele talentierte Handwerker am Werken sind.“

Die Bürgergenossenschaft brachte damit deutlich zum Ausdruck, was einer nicht schafft, schaffen viele gemeinsam. Das gemeinsame Ziel lautet: die Entwicklung und den Zusammenhalt des Ortes zu stärken. Inzwischen hat die Bürgergenossenschaft bereits 241 Mitglieder. Während des Frühschoppens wurde nochmals dafür geworben, Genossenschaftsanteile zu erwerben und Möglichkeiten der Unterstützung zu schaffen.

Foto: Alfred Hofer

Unterzeichnung Pachtvertrag: Meilenstein gesetzt

Ein wichtiger Meilenstein wurde mit der Unterzeichnung des Pachtvertrags mit dem aus Armenien stammenden Wirtes Samvel Khachatryan gesetzt, der als erfahrener Gastronom seinen Traum eines eigenen Landgasthofs verwirklichte. Der 38-jährige Gastronom bringt langjährige Erfahrung als Koch und Küchenleiter mit und erfüllt sich mit der Übernahme des Steilstufenwirts seinen Lebenstraum – die Führung eines eigenen Landgasthofs. Für die Gemeinde bedeutet dies nicht nur einen Gastronomiebetrieb zu haben, sondern zugleich einen wichtigen sozialen Treffpunkt für die Gemeinde. Insgesamt gilt es, einen Gesamtbetrag von 800.000 Euro netto aufzubringen. Eine Restfinanzierung von rund 300.000 Euro ist noch offen.

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