Preisverleihung
Wolfgang Baumüller wurde mit dem St. Anna-Preis ausgezeichnet

Der Kollerschlägler Kunstschaffende Wolfgang Baumüller (l) wurde mit dem  23. St. Anna Preis 2019 ausgezeichnet.
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Wolfgang Baumüller wurde mit dem 23. St. Anna-Preis ausgezeichnet. Die Begründung: Er gründete die Werkstatt Kollerschlag und prägt  durch kulturelle Initiativen die Region. 

JULBACH, KOLLERSCHLAG (hed). Seit 1997 wird der St. Anna-Preis jährlich von der Julbacher Künstlerfamilie Seidl-Reiter in Form einer Bronzeskulptur vergeben. Ausgezeichnet werden abwechselnd Personen aus Österreich, Bayern und Tschechien, welche sich besondere Verdienste in Kunst und Kultur im Grenzraum als Brückenbauer erworben haben. Der 23. St. Anna-Preis wurde heuer an den Kollerschlägler Kulturschaffenden Wolfgang Baumüller vergeben.

Die feierliche Überreichung

In einer sehr persönlich gehaltenen Laudatio würdigte Eva-Maria Manner von der Kulturabteilung des Landes OÖ die zahlreichen Initiativen des Ausgezeichneten: 1985 gründete er zusammen mit seinen Brüdern Heinz und Werner Baumüller die Werkstatt Kollerschlag. Sie ermöglichte mittels ihrer Ausstellungen Kooperationen mit Künstlern aus aller Welt, wodurch die Region zum internationalen Mittelpunkt des Kunstschaffens avanciert ist. Viele Kooperationen mit namhaften Künstlern aus aller Welt wurden aufgebaut wie etwa mit Joseph Beuys oder Wolf D. Prix. Werke aus der Werkstätte Kollerschlag haben die ganze Welt erobert und unter den Ausstellungsorten finden sich namhafte Kulturstätten und Weltstädte.

Kulturverein Grenzgänger gegründet

Auch in der Region wurden Spuren hinterlassen: Im Rahmen der Kunst im öffentlichen Raum wurden Bezirkseinfahrten mit Skulpturen von verschiedenen Künstlern gestaltet und somit Kunst außerhalb der Museen und Galerien der Bevölkerung vor Ort näher gebracht. Aber auch sonst hat Baumüller das Kulturwesen in der Region stark geprägt. So gründete er 2010 den Kulturverein Grenzgänger mit dem Ziel der Kulturvermittlung in unterschiedlichen Bereichen von Musik, Kabarett und Theater. Einen Beitrag dazu leistet er persönlich mit der „Kultur im Tipi“, gemeinsam mit seiner Frau Maria.

Koordinator bei der Landesgartenschau

2014 war er ein Mitgründer des Vereins Granitsplitter, einem Zusammenschluss von Kulturvereinen im Bezirk, mit dem Ziel, die Kunst in der Region Donau-Böhmerwald zu fördern und gemeinsame Schwerpunkthemen zu bearbeiten. Aktuell war er auch für die Koordination der künstlerischen Beiträge für die Landesgartenschau „Bio.Garten.Eden“ verantwortlich. Manner betont die menschlichen Charakterzüge des Geehrten und sagt: "Wolfgang Baumüller ist kein lauter Mensch. Er lässt andere reden, hört zu und reflektiert. Was er aber sagt, gibt zu denken. Seine Visionen sind außerhalb der Norm“. Edda- Seidl Reiter sagt, dass Kultur und Kunst etwas Verbindendes seien – weit über jegliche Grenzen hinaus. Das ist es, was sie auch mit Wolfgang Baumüller verbindet, der dies auch vorlebt. „Schön, dass ihr alle da seid“, ruft sie in den Saal. In der Dankesrede Baumüllers erfährt man seine Herzlichkeit, seinen Humor und seine Verbundenheit mit seiner Heimat, dem Mühlviertel. Und jeder spürt „Kunst und Kultur sind sein Herzblut“.

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