08.10.2014, 10:14 Uhr

1. Niederkappler Markttag für die Regionalität

(Foto: Gemeinde Niederkappel)
NIEDERKAPPEL. Der Verlust von zwei wichtigen Nahversorgern innerhalb von eineinhalb Jahren wurde in Niederkappel zum Anlass genommen, sich intensiv mit dem Thema Nahversorgung und Regionalität auseinanderzusetzen. Ein Ergebnis der Bemühungen des engagierten Agenda 21-Nahversorgerteams feierte Premiere: Der erste Niederkappler Markttag. Obst, Gemüse, Honig, Käse und viele andere Produkte aus der Region gab es bei den Marktständen zu erwerben. Mit Steckerlfischen oder einem Beuschl bzw. mit Getränken von der neuen „Gurglbox“ (Getränkemarkt) konnten sich die Besucherinnen und Besucher stärken. Beim Agenda 21-Infostand wurden einerseits die Ergebnisse einer im Sommer bei den Niederkapplern durchgeführten Umfrage präsentiert. Andererseits darüber informiert, wo man in Niederkappel bzw. in der Region Fleisch, Mehl und andere Produkte direkt bei Landwirten kaufen kann.

Für Aufsehen sorgten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Niederkappel mit einem eigens kreierten Sprechgesang zum Niederkappler Markttag, den sie live vor den anwesenden Besucherinnen und Besuchern zum Besten gaben. Künftig soll von Frühling bis Herbst alle ein bis zwei Monate ein Markttag organisiert werden. Der Nächste ist bereits für 29. November geplant. Er soll im Zusammenspiel mit dem jährlichen Advent- und Büchermarkt genau so erfolgreich sein wie der erste. Auch Bürgermeister Josef Wögerbauer ist begeistert von diesem Konzept: „Niederkappel wird im Rahmen der Markttage zur offenen Begegnungszone. Alle Bürgerinnen und Bürger werden in die Gestaltung der Markttage eingebunden, somit soll es ein Markt von und für die Niederkapplerinnen und Niederkappler werden.“
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