Elektrokleingeräte
Caritas setzt ein Zeichen gegen das Wegwerfen
- Sophia Wegner und Thomas Gassner im neuen Carla-Po-up-Store im Kaiviertel in der Stadt Salzburg.
- Foto: Lisa Gold
- hochgeladen von Lisa Gold
Elektrokleingeräte können abgegeben und weitergegeben werden. So will die Caritas Salzburg auch ein Zeichen gegen das Wegwerfen setzen.
SALZBURG. Die Caritas Salzburg setzt auch bei Elektrogeräten verstärkt auf den Gedanken "Weitergeben statt Wegwerfen". Seit vielen Jahren legt die Caritas in den Carla-Secondhand-Läden ein besonderes Augenmerk auf das Thema Nachhaltigkeit, ein zentrales Angebot ist dabei die Wiederaufbereitung von Elektrokleingeräten.
Wichtig für die Umwelt
In der Abgabestelle Gaswerkgasse in Lehen können funktionstüchtige und saubere Elektrokleingeräte abgegeben werden.
"Gut erhaltene Elektrogeräte sind zu schade für den Müll. Gemeinsam schaffen wir mehr Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und soziale Teilhabe. Wer funktionstüchtige Elektrogeräte weitergibt statt wegzuwerfen, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und ermöglicht zugleich soziale Teilhabe",
betont Thomas Gassner, Leiter Nachhaltigkeit bei der Caritas Salzburg.
- Der Elektrikermeister Ermin Edlinger prüft jedes einzelne Gerät und führt bei Bedarf auch geringfügige Reparaturen durch
- Foto: Caritas Salzburg
- hochgeladen von Lisa Gold
Die gespendeten Geräte reichen von Lampen, Fernsehern oder Küchengeräten bis hin zu Popcornmaschinen, Schokobrunnen oder antiken Hängeleuchten. Vor allem Vintage-Geräte wie Kameras oder Lampen aus den 1960er und 1970er-Jahren seien sehr gefragt, lässt die Caritas wissen. Der Elektrikermeister Ermin Edlinger prüft dann jedes einzelne Gerät und führt bei Bedarf auch geringfügige Reparaturen durch. Erst dann wird es für den Weiterverkauf freigegeben. So könne unnötiger Elektromüll vermieden werden.
- Sophia Wegner und Thomas Gassner im neuen Carla-Po-up-Store im Kaiviertel in der Stadt Salzburg.
- Foto: Lisa Gold
- hochgeladen von Lisa Gold
Erst Ende Mai eröffnete die Caritas Salzburg ihren ersten "Carla-Pop-up-Store" in der Kaigasse und setzt dabei einen klaren Fokus auf Vintage, Nachhaltigkeit und hochwertige Qualität.
"Wir haben hier eine sehr fein kuratierte Auswahl. Großen Wert legen wir dabei auf die Materialien. Die sogenannte Ultra-Fast-Fashion wird hier keinen Platz finden, wir setzen hier bewusst auf Qualität, Design, es sind auch viele Unikate darunter. In den anderen Carla-Shops in Aigen, Lehen und Herrnau liegt der Schwerpunkt vor allem auf Kleidung, hier vor allem auf Vintage-Dekostücken",
sagt Sophia Wegner, Leiterin der Carla-Shops der Caritas, bei der Eröffnung im Mai.
Weitere Berichte aus Salzburg findet ihr hier:
Aktuelle Nachrichten aus Salzburg auf
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.