Lehre in Gnigl
Ein Kfz-Techniker gibt Vollgas

Markus Frohnwieser mit seinem Lehrling vor dem Geschäft in Gnigl.
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Berufsschullehrer Markus Frohnwieser führt das traditionsreiche Zweiradunternehmen in Gnigl und bildet aus.

SALZBURG (sm). Markus Frohnwieser ist stolz. Nicht nur auf seine Schüler in der Berufsschule, sondern auch auf den eigenen Lehrling Pascal Wendling. Dabei hatte Pascal eigentlich gar nicht vor, in die Lehre zu gehen. Er hat ein Moped geschenkt bekommen und wollte daran "schrauben", wusste allerdings nicht wie. So kam er letztendlich zum Ausbildungsgeschäft Zweirad Frohnwieser, dessen Kernkompetenz motorbetriebene Fahrzeuge und Geräte sind. "Aufräumen ist nicht das Lustigste, aber es gehört dazu", weiß der Lehrling. Sein Lehrherr Markus Frohnwieser erklärt ihm genau, wie der Familienbetrieb funktioniert. Die Lehre ist dem 48-jährigen Mechanikermeister ein persönliches Anliegen. "Jene Lehrlinge in der Schule, die engagiert sind, haben oft zwei Jahre später ein eigenes Unternehmen und Angestellte", erklärt Frohnwieser, der selbst als gelernter Kfz-Techniker für Lkw und PKW am zweiten Bildungsweg sein Ingenieur und Magister ablegte.

Mädchen können das auch

Als Berufsschullehrer erlebt und sieht er viel. Er unterrichtet drei bis vier verschiedene Klassen pro Lehrgang. Meist sind es 20 Schüler pro Klasse und in Summe etwa 280 Schüler pro Jahr, die er persönlich kennen lernt. Noch immer ist die Branche männerdominiert und Mädchen spärlich gesät. Aber es gibt sie. Er selbst hatte einen weiblichen Lehrling im Betrieb. "Die Wahrnehmung der Gesellschaft ist das Problem", sagt Frohnwieser und erklärt, dass viele Menschen, auch Kunden die ins Geschäft kamen, den Mädchen weniger zutrauten und nach dem "Meister" verlangen würden. Eine große Problematik sehe er auch darin, dass "Eltern die Lehre super finden, aber sich für das eigene Kind ein Studium wünschen." Für ihn als Ausbilder sei es wichtig, dass der Lehrling eine gewisse Eigenverantwortung mitbringt und Interesse am Beruf hat.

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